Gründungsstiftung konstituiert sich

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© Möller

Das "Regionale Innovationszentrum für Energietechnik", kurz RIZ genannt, ist Teil des regionalen Entwicklungskonzepts der Wettbewerbsregion Südlicher Oberrhein, das unter der Federführung des Vereins Klimapartner Oberrhein im Rahmen des Wettbewerbs "Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit - Regio WIN" erarbeitet wurde. Regio WIN selbst ist ein wesentliches Programmelement der EFRE-Strategie (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) des Landes Baden-Württemberg für die Förderperiode 2014-2020 und wurde bereits 2013 durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz aufgelegt.

Vor dem Baustart dieses "Regionalen Innovationszentrums für Energietechnik" wird nun die RIZ-Energie-Stiftung ins Leben gerufen, die den Aufbau und Betrieb berät und begleitet. Das Leuchtturmprojekt kostet insgesamt 10 Millionen Euro. 5 Millionen Euro davon stammen aus dem Europäischen Fonds zur regionalen Entwicklung (EFRE) sowie 2 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg. Die Hochschule Offenburg musste sich zur Finanzierung der restlichen 3 Millionen Euro verpflichten. Etwa die Hälfte davon kann nun von der RIZ-Stiftung getragen werden.

Rektor Winfried Lieber betonte bei der Begrüßung der RIZ-Gründungsstifter, dass es  bei dieser Auftaktveranstaltung weniger um Beton oder um ein neues Gebäude gehe, das der  Hochschule aus der Platznot helfe - sondern um eine ganz wichtige Weichenstellung, die Zukunft der Hochschule betreffend, da dieses Forschungsgebäude Ausgangspunkt für viele weitere großartige Entwicklungen sein werde.

Vor Ort, am Standort des künftigen RIZ, erläuterten Vertreter des Freiburger Amts für Vermögen und Bau Baden-Württemberg sowie die Architekten die Bau- und Geländemaßnahmen. Dabei zeigten sich die Teilnehmer der Auftakt-Veranstaltung begeistert.

Von den RIZ-Gründungsstiftern haben an der Auftakt-Veranstaltung teilgenommen:

Thomas Weber (AUMA Riester GmbH & Co. KG), Maik Wassmer (badenova AG & Co. KG), Prof. Dr. Jürgen Joseph (BCT Technology AG, Badische Stahlwerke GmbH, Energie Consulting GmbH), Dr. Ulrich Kleine (E-Werk-Mittelbaden AG & Co. KG, Vorsitzender des Hochschulrats), Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht (Dr. Martin Herrenknecht Verwaltungs GmbH), Bruno Gaus (Meiko GmbH & Co. KG), Hubert Roth (Zehnder GmbH), Daniel Huber (Huber Kältemaschinenbau GmbH).   

Seitens der Hochschule, des Ministeriums, der Stadt Offenburg, des Freiburger Amts Vermögen und Bau Baden-Württemberg und Klimapartner Oberrhein:

Prof. Dr. Winfried Lieber (Rektor Hochschule Offenburg), Dr. Uta Sprenger (Stellvertretende  Referatsleiterin "EU-Angelegenheiten und grenzüberschreitende Zusammenarbeit", Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), Edith Schreiner (Oberbürgermeisterin Offenburg), Dr. Wolfgang Bruder (Hochschule Offenburg, Vorsitzender des Kuratoriums), Prof. Dr. Klemens Lorenz (Prorektor Hochschule Offenburg), Dr. Bülent Tarkan (Kanzler Hochschule Offenburg) Prof. Alfred Isele (Hochschule Offenburg, Dekan Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik), Prof. Dr. Jens Pfafferott, Prof. Dr. Gerhard Kachel (beide Fakultät M+V), Prof. Dr. Uwe Nuß (Dekan Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik), Karl-Heinz Bühler (Leiter Amt Freiburg, Vermögen und Bau Baden-Württemberg) und Dr. Michael Borrmann (stellvertretender Leiter des Amtes), Clemens Leicht (ebenfalls Vermögen und Bau Baden-Württemberg), Liza Heilmeyer und Claudio Moscaritolo (beide Dipl.-Ing. Architekt und Projektleiter von Birk Heilmeyer und Frenzel, Gesellschaft von Architekten, Stuttgart).

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