Studienverlauf

 

Studiendekanin Grit Köhler, über den Studiengang Energiesystemtechnik:

"Bei der Gestaltung des Studiengangs, bei der natürlich auch die Anregungen und Vorstel­lungen unserer Studierenden Berücksichtigung fanden, haben wir besonders darauf geachtet, dass für die Hauptfächer genügend Vorlesungs- und Übungszeit sowie Zeit für praktische Laborversuche zur Verfügung steht.

Sie können sich darauf verlassen, dass alle unsere Professorinnen und Professoren und alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sie mit viel Engagement dabei unterstützen werden, die notwendigen theoretischen Hürden auf dem Weg zu Ihrem Studienabschluss zu meistern und Ihnen zur Seite stehen, wenn Sie Ihre Ideen und Ihre Kreativität in der Praxis umzusetzen. Wir legen ein verstärktes Augenmerk auf die Verzahnung von Fächern, damit Sie lernen können, unterschiedliche Aspekte in ihrem Zusammenhang wahrzunehmen und zu verstehen. Wir sind davon überzeugt, dass Sie genau das hervorragend für Ihren späteren Eintritt in das Berufsleben vorbereiten wird. Wir haben die Anzahl der Prüfungsleistungen während des Semesters und zu Semesterende deut­lich reduziert. Wir stellen klare Anforderungen (das tut das Leben auch), aber Sie sollen auch Zeit und Freude daran haben, sich zu beweisen. Sie können zusätzlich zu den Hauptfächern aus einem umfangreichen Wahlfachangebot wählen, je nachdem, welche Fragestellungen Sie besonders interessieren.

Wir folgen damit dem Grundsatz von Carl Friedrich Gauß: „Weniges, aber Reifes“ und sind überzeugt, mit diesem Konzept ein der heutigen Zeit angemessenes, qualitativ hochwertiges Ausbildungsprogramm anzubieten. Wir haben beobachtet, dass die zunehmende Digitalisie­rung der Gesellschaft und der zunehmende Umgang mit elektronischen Kleinstgeräten ver­stärkt zu einem punktuellen und schnellen Wahrnehmungsverhalten führen. Ruhe und Gelassenheit im Umgang mit Informationen gehen dabei oft verloren, ebenso das Denken im Kontext. Somit verstehen wir es als vorrangige Aufgabe unserer Lehre, wieder verstärkt ein ruhiges, struktu­riertes und auf Zusammenhänge ausgerichtetes Vorgehen zu vermitteln und zu üben. Schnell sind Sie ganz von allein…"

Der Studienverlauf:

Im ersten Studienabschnitt erwerben Sie die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten, die für das Verständnis der weiterführenden Module Ihres Ingenieurstudiums nötig sind. Im zweiten Studienabschnitt werden die Fachgebiete der Gebäude- und Anlagentechnik vertieft. Dabei werden die gewonnen Erkenntnisse unter anderem auch im Rahmen von Projektarbeiten und Fallstudien angewandt und im Team bearbeitet.

Um den praxisorientierten Charakter des Studiums zu unterstreichen, stehen eine große Anzahl modern ausgerüsteter Labore für Praktika und Forschungsaufgaben zur Verfügung, in denen die Studierenden die erworbenen theoretischen Kenntnisse praktisch umsetzen können.

Im fünften Semester findet das 20-wöchige zusammenhängende Praktische Studiensemester statt, das mit dem Industrieprojekt die eigenständige Bearbeitung einer fachlichen Problemstellung enthält. Mit der Bachelor-Thesis, die in Kooperation mit einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung durchgeführt werden kann, wird das Studium abgeschlossen.