Berufliche Perspektive

In Folge der ständig steigenden technischen Anforderungen an Bauteile und Systeme und im Hinblick auf eine Kosten- bzw. Gewichtseinsparung lassen sich viele neue Entwicklungen oft nur noch durch eine gezielte Werkstoffauswahl erfolgreich durchführen. Einer Schnittstelle zwischen der Konstruktion von Bauteilen und der Entwicklung neuartiger Werkstoffe kommt damit eine große Bedeutung zu. Absolventen des Studiengangs Maschinenbau/Werkstofftechnik sind in der Lage, diese Schnittstelle erfolgreich zu besetzen, da sie neben den maschinenbautechnischen Grundlagen über umfangreiche Kenntnisse der Werkstoffeigenschaften und den daraus resultierenden Einsatzmöglichkeiten verfügen. Da auch weiterhin mit einem steigenden Bedarf an Ingenieuren zu rechnen ist, bieten sich für Absolventen mit einem derartig ausgerichteten Ausbildungsprofil hervorragende Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt. Das Interesse aus der Industrie wird auch dadurch belegt, dass elf namhafte Unternehmen der Wirtschaftsregion diesen Studiengang u. a. im Rahmen einer Stiftungsprofessur fördern. Typische Berufsfelder für Absolventen dieses Studiengangs sind Tätigkeiten im Bereich der Werkstoffentwicklung, Werkstoffverarbeitung, Produkt- und Prozessentwicklung, Leitung von werkstoffintensiven Produktionsbereichen, des Qualitätsmanagements sowie der Materialbeschaffung und Kundenbetreuung. Es steht somit ein breites Betätigungsfeld im Industrie- und Dienstleistungssektor offen.