Robotik

Ort

Campus Offenburg, Raum C 027, C118c

Profil und Zielsetzung

- Bedienung von Robotersystemen
- Programmieren von Roboterbewegungen (Industrieroboter, Mobilroboter, )
- Integration von Greifern und Handhabungssystemen zur Teilezuführung
- Sicherheit von Robotersystemen (Schutz, Kollaboration, funktionale Sicherheit)
- Simulation von Robotersystemen (anwendungsbezogen und kinematisch)
- Anwendung von Grundkenntnissen der Bildverarbeitung und der Navigation
- Vermessen von Roboterbewegungen, Verifikation von Robotersystemen
- Vertiefen der Grundlagen der Robotik (Kinematik, Dynamik)

Ausstattung

- sechsachsige Knickarmroboter (Yaskawa/Motoman, ABB, Mitsubishi, ...)
- SCARA-Roboter (Epson, Bosch)
- Greifer für MRK, Greiferwechselsystem, verschiedene Greifertechnologien
- SPS, Sicherheits-SPS, umzäunter Sicherheitsbereich
- Bildverarbeitungssystem für Sortieranlage mit Knickarmroboter und Lineareinheiten
- Wettbewerbstisch mit Kameras und Kalibriereinrichtungen
- Robotino, NAO und AIBO-Roboterhunde mit Opensource-Programmierwerkzeugen
- Simulationswerkzeuge für die Roboterprogrammierung (MotSim, RobotStudio, Gazebo, CIROS Education, RT Toolbox 2, Robotics Toolbox für Matlab/Simulink)
- LEGO-Mindstorms-Baukästen, CAD-LEGO-Teilebibliothek zur „Offline“-Konstruktion von LEGO-Robotern, LabVIEW-EV3-Toolkit, LabVIEW Robotics

Praktika und Übungen

Das Labor ermöglicht einerseits einen spielerischen Ansatz, um Robotersysteme und deren Komponenten selber entwickeln zu können und deren Grenzen auszuloten (Hands-On).
Andererseits können mit Robotern, wie sie in der industriellen Praxis verwendet werden, Erfahrungen in der Parametrierung, Programmierung und zu Sicherheitsgesichtspunkten gesammelt werden. Konkrete und sehr komplexe Anwendungs¬beispiele ergeben sich, wenn die Industrieroboter mit einer Automatisierungsanlage (ProLog) oder Mobilrobotern (Robotino) gekoppelt werden.
Die Industrieroboter werden gleichzeitig als leitende Beispiele für die Robotik-Vorlesung genutzt werden.

Praxisbezogene Anwendungen

Industrielle Arbeitsabläufe mit Knickarm-, SCARA- oder Mobilrobotern können exemplarisch für entsprechende Anwendungsfälle programmiert, kollaborativ geteacht, demonstriert und entwickelt werden.