Module handbook

Energiesystemtechnik (ES)

Wärmeversorgung

Empfohlene Vorkenntnisse

keine.

keine. Oder doch?

 

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden lernen,
A) Energetische Besonderheiten von Gebäuden zu erkennen und die für ein gegebenes Gebäude zulässigen Heizungsanlagen auszuwählen
B) Primärenergiebedarf eines Gebäudes zu berechnen
C) Verbreiteten Wärme- und Kälte-Erzeuger- und Verbrauchertypen gemäß ihrer Besonderheiten in das Rohrnetz anzubinden.

Die Studierenden lernen,
- Verschiedene Gebäudetypen anhand ihrer absoluten und spezifischen Kenngrößen in Bezug auf Klimatisierung, Lüftung und Heizung zu bewerten
- Bauphysikalische Beschaffenheit eines Gebäudes zu beurteilen
- Energetische Anlagenkennzahlen zu ermitteln
- Primärenergiebedarf eines Gebäudes zu berechnen
- Besonderheiten der verbreiteten Wärme- und Kälte-Erzeuger- und Verbrauchertypen zu erkennen und sie mittels geeigneter Grundschaltungen in das Rohrnetz anzubinden
- Proportionalitätsgesetze in geschlossenen Anlagen anzuwenden.

Die Studierenden lernen theoretische Kenntnisse an hydraulischen Anlagen am Beispiel einer Warmwasserheizung im Labormaßstab anzuwenden.

SWS 4.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 60
Selbststudium / Gruppenarbeit: 60
Workload 120
ECTS 4.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

Die Modulnote setzt sich zusammen aus der Note der K90 Klausur Wärmeversorgung zu 75 % und der Note des Wärmeversorgungslabors zu 25 %. Die Labornote umfasst eine Laborarbeit LA und eine mündliche Prüfung M, die zu je 50 % gewichtet werden.

Leistungspunkte Noten

gemäß Studien- und Prüfungsordnung

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. Jens Pfafferott

Haeufigkeit -
Veranstaltungen

Wärmeversorgung

Art Vorlesung
Nr. M+V646
SWS 3.0
Lerninhalt

Vorlesung mit integrierten Übungen.

IMV - EnEV + Hydraulik                                                                                                                                A) EnEV                                                                                                                                                         o Gebäude: Grundlagen der Bauphysik, Berechnung von Transmissions- und Infiltrations-Wärmebedarfs, Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs
o Ausrüstung: Berechnung und Vergleich von Anlagenaufwandzahlen, Ermittlung der Energie Aufwandzahlen für einzelne mechanisch angetriebene Anlagenkomponenten
B) Hydraulik geschlossener Anlagen
o Besonderheiten der verbreiteten Erzeuger- und Verbrauchertypen
o Reihen- und Parallelschaltung von Erzeuger und Verbraucher
o Proportionalitätsgesetze in geschlossenen Anlagen
o Regelbarkeit und Regelventile (Typologie, Autorität, Berechnung logarithmischer Kennlinien)
o Sonstige Armaturen
o Hydraulische Grundschaltungen
o Verteiler
o Rohrverlegung, Druckverhältnisse im Netz, Kavitation
o Hydraulischer Abgleich
o Hydraulische Anbindung (bivalenter Betrieb der Erzeuger, Change-Over etc.)
o Teillastverhalten typischer Anlagen

Literatur

- ASHRAE Handbook for HVAC, 2008
- ASHRAE Handbooks / SI Edition - Fundamentals, HVAC Systems and Equipment, Applications, Refrigeration, 2000
- Der Kälteanlagenbauer, Band 1, Breidenbach karl, Müller, 2003
- Der Kälteanlagenbauer, Band 2, Breidenbach karl, Müller, 2004
- Heat Pump Technology, Billy C. Langley, Prentice Hall, 2001
- Heat Pumps, Eugene Silber, Delmar, 2003
- Hydraulik der Wasserheizung, Hans Roos, Oldenbourg-Industrieverl., 2002
- Lehrbuch der Kältetechnik, Band 1, Cube. Autoren; H.J. Bauder (C.F. Müller, 1997)
- Pohlmann-Taschenbuch der Kältetechnik, Institut für Kälte-, Klima- und Energietechnik, Pohlmann Walther; Krug Norbert (Müller, 2005)
- Projektierung von Warmwasserheizungen, Bukhardt Wolfgang; Kraus Roland; Ziegler Franz Josef,
Oldenbourg, 2006
- Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik, Band 73.2007/08, Ernst-Rudolf Schramek, Oldenburg, 2007

Wärmeversorgungslabor

Art Labor
Nr. M+V682
SWS 1.0
Lerninhalt

A) Hydraulisches Teillastverhalten einer geschlossenen Anlage
B) Hydraulischer Abgleich
C) Brenner, Kessel und thermisches Teillastverhalten einer Anlage

Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.