Module handbook

Energiesystemtechnik (ES)

Praxisarbeit

Empfohlene Vorkenntnisse

 

Alle Leistungsnachweise der ersten zwei Semester müssen mit Erfolg erbracht sein.

Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung: 95 Tage praktische Tätigkeit im Betrieb

Voraussetzung für die Anerkennung des Praxissemesters:
a) zwei Tätigkeitsberichte über das Praxissemester (vier Wochen nach der Arbeitsaufnahme und nach der Beendigung der Tätigkeit)
b) Bescheinigung des Industriebetriebs (alternativ: Arbeitszeugnis)
c) Anerkennung des Berichts über das Industrieprojekt
d) mündliche Präsentation des Projekts

 

Lehrform Praktikum
Lernziele / Kompetenzen

Ausbildungsziele sind:
- Vertrauen in eigenes Berechnen, Gestalten, Beurteilen,
- Systematisches Vorgehen bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen,
- Verständnis für die Belange von Betrieb und Mitarbeiter (insbesondere Arbeitnehmer),
- Teamwork,
- Gefühl für die Konsequenzen des eigenen Handelns eines Einzelnen für das berufliche
Vorankommen, den Betrieb und die Gesellschaft.
Diese Ziele können je nach Betriebsart und Branche z. B. in Betrieben der Energieversorgung (Kraftwerk, Stromversorger), in TGA-Planungsbüros oder ausführenden Firmen (Planung, Bau, Betrieb), der pharmazeutischen (Reinräume), verfahrenstechnischen, chemischen, Lebensmittelindustrie durch folgende Ausbildungsinhalte vermittelt werden:
- Auslegung und Dimensionierung der Anlagen, Nachrechnung der Betriebszustände (hydraulisch, thermisch etc.)
- Entwicklung der Anlagenkomponenten,
- Systemkonzeptfindung (Anbindung der Komponenten in die Anlage), Festlegung und Bewertung der Betriebsarten, Betriebsoptimierung,
- Berechnungen der Systemeffizienz, Jahresarbeitszahlen,
- Vergleichende Anlagenanalysen,
- Durchführbarkeit von Energiesparmaßnahmen, Investitions- und Betriebskosten,
- Kosten-, Termin- und Ressourcenkontrolle, Erstellen und Verfolgen von Projektplänen,
- Projektmanagement, Vertragsbedingungen (bei Bau und Betrieb),
- Energiecontracting.
Der Schwerpunkt der Tätigkeit soll jedoch immer hauptsächlich in der Minimierung des Energieeinsatzes bei der Energiebereitstellung, Energieverteilung und Energienutzung liegen.

Da der Studiengang Energiesystemtechnik mit dem akademischen Grad „Bachelor of Engineering" (B.Eng.) abgeschlossen wird, sollen die Projektthemen vorwiegend technischer Natur sein. Die Themen, die an den Schnittstellen der Fachbereiche angesiedelt sind, wie z. B. Energiecontracting, Regelungsstrategien der Versorgungsanlagen (insbesondere der Anlagen der Industriellen Medienversorgung), Termin-, Kosten- und Ressourcen-Kontrolle, Analyse der Marktdaten der Energieversorgungsanlagen und ihrer Komponenten etc.) sind jedoch auch ausdrücklich willkommen.

Dauer 1
SWS 30.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 760
Selbststudium / Gruppenarbeit: 140
Workload 900
ECTS 30.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

Voraussetzung für die Anerkennung des Praxissemesters:
a) 95 Tage praktische Tätigkeit im Betrieb (Bescheinigung des Industriebetriebs, alternativ Arbeitszeugnis)
b) zwei Tätigkeitsberichte über das Praxissemester (vier Wochen nach der Arbeitsaufnahme und nach der Beendigung der Tätigkeit)
c) Anerkennung des Berichts über das Industrieprojekt
d) mündliche Präsentation des Projekts

 

 

Leistungspunkte Noten

 

Praktisches Studiensemester: Berichte (siehe oben)

Industrieprojekt: Studienarbeit und Referat (Präsentation)

 

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. (SU) Evgenia Sikorski

Empf. Semester 5
Haeufigkeit jedes Semester
Veranstaltungen

Praktisches Studiensemester

Art Praktikum
Nr. M+V835
SWS
Lerninhalt

Ingenieurmäßige, weitgehend selbständige Mitarbeit in einem, höchstens
in zwei der Arbeitsgebiete:

  • Entwicklung, Konstruktion, Normung;
  • Prüffeld, experimentelle Erprobung von Produkten;
  • Produktion, Fertigungsplanung, Qualitätskontrolle;
  • Projektierung, technische Kundenbtreuung.

Ausarbeitung eines ausführlichen Berichts über eines der durchgeführten
Industrieprojekte mit mündlicher Präsentation

Literatur

Technische Berichte, Hering, Lutz, Hering, Heike (Vieweg, 2000)