Module handbook

Energiesystemtechnik (ES)

Messtechnik

Empfohlene Vorkenntnisse

Gute Kenntnisse der Messtechnik, Physik und Elektrotechnik sowie der Informatik.

Gute Kenntnisse der Messtechnik, Physik und Elektrotechnik sowie der Informatik.

Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden müssen in der Lage sein,
(1) messtechnische Prinzipien zu erläutern,
(2) deren Gesetzmäßigkeiten verbal und mathematisch-formal auszudrücken,
(3) den mit der Digitalisierung verbundenen Informationsverlust einzuschätzen und Digitalisierungsfehler zu
vermeiden,
(4) gängige Konfigurationen zur Messdatenerfassung benennen und beurteilen zu können,
(5) geeignete Auswerteverfahren und -techniken zu benennen und zu beurteilen,
(6) Messdaten quantitativ auszuwerten sowie.

Die Studierenden sollen umfangreiche Bestände von Messdaten bearbeiten können und Messdaten mit
Labormessgeräten und Datenakquisitionsmodulen rechnergestützt an exemplarischen Versuchsständen erfassen können.

Neben den genannten Lernzielen bereitet die Vorlesung auf das begleitende Labor vor.

SWS 4.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 60
Selbststudium / Gruppenarbeit: 60
Workload 120
ECTS 4.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

Die Modulnote setzt sich zusammen aus der K60 Klausur Messtechnik (die auch den im Messdatenerfassungslabor behandelten Stoff berücksichtigt) mit einer Gewichtung von 75 % und der Laborarbeit im Messdatenerfassungslabor mit einer Gewichtung von 25 %.

Leistungspunkte Noten

gemäß Studien- und Prüfungsordnung

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. Jens Pfafferott

Haeufigkeit -
Veranstaltungen

Messdatenerfassungslabor

Art Labor
Nr. M+V697
SWS 2.0

Messdatenerfassung

Art Vorlesung
Nr. M+V650
SWS 2.0
Lerninhalt

 

In der Vorlesung werden die verschiedenen Problemfelder der Messdatenerfassung anhand konkreter Beispiele vorgestellt, entwickelt, beschrieben und erläutert. Dabei werden Präsentationsfolien, Tafelarbeit sowie Computerdemonstrationen eingesetzt. Die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge werden unter Verwendung derFachterminologie beschrieben und die Anwendung der mathematischen Methoden geübt. Von den Studierenden werden geeignete Übungsaufgaben und Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Energie, Umwelt und allgemeiner Technik gerechnet.

Die Registrierung von Betriebsparametern von Anlagen und Prüfständen nimmt im Rahmen von Automatisierungskonzepten einen breiten Raum ein. Für unterschiedliche Messgrößen besteht die Notwendigkeit, die gewonnenen Daten in einem Mess- und Steuerrechner weiterzuverarbeiten und darzustellen. Es werden einführend diejenigen Teilaspekte einer Messkette wiederholt, die mit der Wandlung von analogen Signalen in digitale verbunden sind. Insbesondere sind dies die Funktionsweise von A/D-Wandlern für unterschiedliche Einsatzgebiete, eine an die A/D-Wandlung angepasste Filterung und Abtastung. Die Grundlagen der Signalverarbeitung werden soweit behandelt, dass mit den unvermeidbaren Problemkreisen des Aliasings und der zeitlichen Fensterung umgegangen werden kann. Darauf aufbauend werden verschiedene, häufig eingesetzte Messwerterfassungssysteme vorgestellt, die jeweils unterschiedlichen Einsatzgebieten gerecht werden.
* USB-Module für Personalcomputer
* Messwerterfassung im Laborbetrieb über Instrumentierungsbusse (IEEE488, VXI)
Entscheidende Bedeutung kommt bei allen geschilderten Messwerterfassungssystemen dem Einsatz ausreichend flexibler und bedienungsfreundlicher Software zu. An Beispielen wird für die unterschiedlichen Messwerterfassungssysteme auf deren Programmierung eingegangen.

 

 

 

 

Literatur

- Messtechnik und Messdatenerfassung, 2. Aufl., Weichert N, Wülker M, Oldenbourg, 2010.