Module handbook

Energiesystemtechnik (ES)

Feuerung und Brandschutz

Empfohlene Vorkenntnisse

Thermodynamik, Strömungslehre, Energieumwandlung in Maschinen, Maschinenelemente und Technische Mechanik.

Thermodynamik und Fluiddynamik.

Lernziele / Kompetenzen

Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Energieumwandlungstechniken kennen und sind in der Lage diese energetisch zu bewerten. Ferner müssen die grundlegenden Verbrennungsrechnungen sowie die Berechnung der Feuerungseinstellungen aufgrund einer Abgasanalyse beherrscht werden. Der Student soll in der Lage sein, für eine gestellte Aufgabe eine passende Feuerung auszulegen sowie Temperaturen, Wirkungsgrade und Massenströme zu berechnen.

Vermittlung von Kenntnissen der thermodynamischen und strömungstechnischen Grundlagen der Hubkolbenverbrennungsmotoren mit Fremd- und Selbstzündung.

Es müssen die grundlegenden Verbrennungsrechnungen sowie die Berechnung der Feuerungseinstellungen aufgrund einer Abgasanalyse beherrscht werden. Der Student soll in der Lage sein, für eine gestellte Aufgabe eine passende Feuerung auszulegen sowie Temperaturen, Wirkungsgrade und Massenströme zu berechnen.

SWS 5.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 90
Selbststudium / Gruppenarbeit: 90
Workload 180
ECTS 6.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

Die Modulnote ergibt sich aus der K60 Klausur Sicherheitstechnik und Brandschutz und der Note im Fach Feuerungstechnik I mit Labor mit einer Gewichtung von je 50 %. Die Note für Feuerungstechnik I mit Labor umfasst eine Klausur K60 mit einer Gewichtung von 80 % und eine Laborarbeit LA mit einer Gewichtung von 20 %.

Leistungspunkte Noten

gemäß Studien- und Prüfungsordnung

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. J. Jochum

Haeufigkeit -
Veranstaltungen

Feuerungstechnik I mit Labor

Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V657
SWS 2.0
Lerninhalt

In der Vorlesung werden seminaristisch die Inhalte erarbeitet und die wichtigsten Verordnungen und technischen Regeln vorgestellt und erläutert. Tafelanschrieb, Overheadfolien, Umdrucke und die Prüfungsaufgaben verhelfen zu einem kompletten und authentischen Script einschließlich der Vorbereitung auf die Prüfung. Durch in die Vorlesung integrierte Übungsbeispiele können die Studierenden unmittelbar die vorgestellten Methoden erproben und jeweils ihr Können einschätzen sowie ihr Verständnis überprüfen. U. a. werden die Wechselwirkungen zwischen gesetzlichen Vorgaben, Werkstoffen, Stoffeigenschaften und thermofluid-dynamischen Auslegungskriterien erläutert und eingeübt. Beispiele aus dem Bereich des chemischen Anlagenbaus, der Energietechnik und Umwelttechnik werden zur Verdeutlichung der theoretischen Inhalte herangezogen.

A) Einleitung und Ablauf einer Verbrennung
B) Die Brennstoffe und ihre Kennwerte
C) Verbrennungsrechnung für feste und flüssige Brennstoffe
D) Verbrennungsrechnung für gasförmige Brennstoffe
E) Kontrolle der Verbrennung - unvollständige Verbrennung
F) Bestimmung der Feuerraumtemperatur
G) Brennerbauarten
H) Emissionen und Emissionsminderung

Literatur

- Einführung in die Wärmelehre, Cerbe, Hoffmann, Carl Hanser, 2000
- Thermodynamik, Band 2, Stephan, Mayinger, Springer Verlag Berlin, 2000
- Verbrennung und Feuerung, Günter, R, Springer Verlag, 2000

Umwelt und Sicherheit

Art Vorlesung
Nr. M+V690
SWS 4.0
Lerninhalt
  1. Einleitung
    1.1 Risiko
    1.2 Stoffeigenschaften
    1.3 Anlagenarten
  2. Rechtliche Grundlagen
    2.1 Europäisches Recht
    2.2 Nationales Recht
  3. Wie erhält man eine sichere Anlage?
  4. Gefahren und Gefahrenquellen
  5. Methoden der Beurteilung von Gefahren
  6. Zündvorgang und Zündquellen
  7. Verhindern, Begrenzen und Bekämpfen von Bränden
    7.1 Baulicher Brandschutz
    7.2 Technischer Brandschutz
    7.3 Brandschutzorganisation