Module guide

Technologie I

Empf. Vorkenntnisse

Erforderliche Vorkenntnisse:

Werkstoffe, Gute Kenntnisse der Chemie und Physik auf dem Niveau der vorher angebotenen Module.

Zulassungsvorraussetzung zur Prüfung: Praktikumsteilnahme

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele
  • Die Studierenden sind in der Lage, die spezifischen Eigenschaften polymerer Werkstoffe anhand der Herstellung und der Abmischung mit speziellen Additiven zu erklären sowie die Eigenschaften fertigungs- und anwendungsbezogen zu optimieren.
  • Darüber hinaus besitzen die Studierenden grundlegenden Kenntnisse über die verschiedenen mechanischen Bearbeitungstechniken innerhalb der Ferigungsprozesse.
  • Auf Grund der in den Werkstoffprüflaboren (Metalle, Kunststoffe) erworbenen Materialkenntnisse, besitzen die Studierenden die Kompetenz derartige Werkstoffe in der Fertigung und Anwendung optimal einzusetzen und mechanisch zu bearbeiten.
  • Des weiteren sind die Studierenden in der Lage geeignete , materialbezogene Kühl- und Schmierstoffe in der Fertigung zu wählen.
Dauer 2 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten
  • Technologie I: Klausurarbeit, 60 Min.
  • Werkstofftechnik I Labor: Laborarbeit
ECTS 6.0
Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Johannes Vinke

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Grundstudium

Veranstaltungen Grundlagen Fertigungverfahren
Art Vorlesung
Nr. M+V820
SWS 2.0
Lerninhalt

Grundlagen der Fertigungsverfahren

Einleitung

1. Einteilung der Fertigungsverfahren

  • Urformen
  • Umformen
  • Trennen
  • Fügen
  • Beschichten
  • Stoffeigenschaften ändern

2. Urformen

  • Form- und Gießverfahren und Beispiele
  • Metallkundliche  Grundlagen
  • Gießbarkeit
  • Gusswerkstoffe
  • Handformen
  • Maschinenformen
  • Vakuumformen
  • Kokillengießen
  • Feingießen
  • Maskenformen
  • Sintern

3. Umformen und Betriebsmittel

  • Einteilung der Umformverfahren und Beispiele
  • Metallkundliche  Grundlagen
  • Biegeumformen
  • TiefziehenFließpressen
  • Drückwalzen
  • Walzen
  • Andere Verfahren

4. Trennen

  • Einteilung der Verfahren und Beispiele
  • Grundlagen der Zerspanung
  • Drehen
  • Bohren
  • Fräsen
  • Andere Verfahren

5. Fügen

  • Fügeverfahren und Beispiele
  • Kraft-, Form-, Stoffschlüssiges Fügen
  • Pressverbindungen
  • Schnappverbindungen
  • Kleben
  • Löten
  • Schweißen

6. Beschichten

  • Verfahren und Beispiele
  • Stoffeigenschaften ändern
  • Verfahren und Beispiele
  • Metallkundliche Grundlagen

8. Zusammenfassung und Ausblick

9. Literatur

Literatur
  • Bargel/Schulze: Werkstoffkunde, Hermann Schroedel Verlag, Hannover
  • Autorenkollektiv: Fachkunde für Metallberufe:Verlag Europa Lehrmittel,Wuppertal
  • Fritz/Schulze: Fertigungstechnik, VDI Verlag, Düsseldorf 1998
  • König, W.: Fertigungsverfahren Band 4, VDI Verlag, Düsseldorf 1998
  • Schmöckel, L: Vorlesungsskript Umformtechnik TH Darmstadt

Weiterführende Literatur:

  • (entsprechende weiterführende Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben).
Werkstofftechnik II mit Labor
Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V810
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Vergleich: Kunststoffe - Metalle
  • Definitionen - Fachtermini
  • Geschichte und Klassifizierung der Polymeren
  • Polymeraufbau: Struktur und Verhalten
  • Polymerherstellung: Synthesevarianten und Eigenschaften
  • Charakteristische Kenngrößen, und deren Ermittlung
  • Kunststoffe als Werkstoffe: Einfluß intermolekularer Bindungskräfte, Wirkung von Additiven
  • Hochtemperaturbeständige Kunststoffe
  • Mechanisch – Thermische Eigenschaften
  • Eigenschaften und Verarbeitungsformen einiger ausgewählter Kunststoffe
  • Praktikumsversuche: Kunststoffidentifizierung – Zugversuch - Schmelzindex - Schlagbiegefestigkeit
Literatur
  • Kunststoffkompendium, Franck, Biederbick (Vogel, 2000)
  • Skript Werkstoffkunde II, Vinke (2000)
Werkstofftechnik I mit Labor
Art Labor/Studio
Nr. M+V811
SWS 2.0
Lerninhalt

Versuche:

  • Zugversuch
  • Kerbschlagbiegeversuch
  • Härteprüfungen (Vickers, Rockwell, Brinell)
  • Härten und Vergüten
  • Metallografischer Schliff
  • Spektralanalyse
  • Röntgenprüfung einer Schweißnaht
  • Ultraschallprüfung eines Probekörpers
  • Magnetpulverprüfungen an unterschiedlichen Teilen
  • Eindringprüfungen an unterschiedlichen Teilen

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