Module guide

Bachelorarbeit

Empf. Vorkenntnisse

Die Lehrinhalte des Haupstudiums sind Voraussetzung zur erfolgreichen Bearbeitung der Bachelorarbeit

Lernziele

In dem Modul wird die eigenständige Bearbeitung eines Themas aus dem Maschinenbau verlangt. Die Inhalte des Studiums gelangen hier in einer umfassenden Form zur Anwendung. Es kann sich um eine eigenständige Bearbeitung eines Problems aus der Praxis handeln oder der Teilarbeit aus dem Arbeitsfeld eines Teams, wobei der Anteil des eigenen Beitrages klar ersichtlich sein muss.

Das Kolloquium dient der Präsentation der erzielten Resultate sowie der Beschreibung und Durchführung des eigenständigen Projektes. Die Bachelor-Arbeit soll zeigen, dass innerhalb einer vorgegebenen Frist ein maschinenbauliches Problem aus Entwicklung, Produktion oder Anwendung selbständig nach wissenschaftlichen Methoden bearbeitet werden kann. Die Bachelor-Arbeit stellt damit den „krönenden“ Abschluss des Studiums dar und wird mit einem 20 minütigen Vortrag im Kolloquium präsentiert.

Dauer 1 Semester
SWS 1.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:328 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:52 h

  • Workload:390 h
Leistungspunkte und Noten

Bachelor-Thesis: Abschlussarbeit.

Kolloquium: Referat.

ECTS 13.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Kachel

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Bachelor-Thesis
Art Wissenschaftl. Arbeit
Nr. M+V844
Lerninhalt

Schriftliche Dokumentation der Bachelorarbeit im Umfang von ca. 60-80 Seiten und mündliche Präsentation der Bachelorarbeit in einem abschließenden Kolloquium.

Literatur

Basisliteratur: nach Thema, (2000)

Kolloquium
Art Seminar
Nr. M+V845
SWS 1.0
Lerninhalt

Fachvortrag:

Vortrag zu dem Bachelor-Arbeitsthema im Umfang von 20 Minuten.

Literatur
  • entsprechende weiterführende Literatur wird angegeben, (2000)
  • Visualisieren, Präsentieren, Moderieren, J. W. Seifert (GABAL Verlag GmbH, 2000)

CAD/CAE

Empf. Vorkenntnisse
  • Grundlagen CAD
  • Technische Mechanik I-III
  • Mathematik I-II
Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse im Bereich der rechnergestützten Entwicklung und Untersuchung vorwiegend mechanischer Systeme. Sie lernen aufbauend auf den erworbenen CAD Grundlagenkenntnisse erweiterte Methoden der rechnergestützten Produktentwicklung kennen und vertiefen ihre Fähigkeiten hinsichtlich der effizienten Organisation von größeren Konstruktionsprojekten. Darüber hinaus können die Studierenden ausgehend vom dreidimensionalen Geometriemodell grundlegend den Einsatz rechnergestützte Analysewerkzeuge zur Simulation des kinematischen und elastomechanischen Verhaltens bewerten und den Nutzen der Analysewerkzeuge innerhalb des Entwicklungsprozesses sinnvoll einschätzen. Zudem beherrschen die Studierenden die typischen Anwendungsgrundlagen marktüblicher CAE Systeme. Dies versetzt die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure in die Lage, im Berufsleben unabhängig von spezifischen CAE Anwendungen die fachlich sinnvolle Entscheidung auf Basis einer soliden Kenntnis der elementaren Arbeitstechniken im Bereich der rechnerbasierten Entwicklungsmethodiken zu treffen. Darüber hinaus wird ihnen der Einstieg in individuelle unternehmensspezifische Softwareanwendungen erheblich erleichtert.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten

CAD/CAE: Klausurarbeit, 60 Min.

ECTS 6.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Bernd Waltersberger

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen CAD / CAE
Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V829
SWS 4.0
Lerninhalt
  • Einordnung der Begrifflichkeiten CAD, CAE, CAM, FEM, MKS , CFD, PDM innerhalb des Entwicklungsprozesses.
  • Anwendungsübergreifende Betrachtung der grundlegenden Möglichkeiten erweiterter rechnergestützter Konstruktionstechniken wie z.B. Erzeugung von Baugruppen, Freiformflächen, Blechteilkonstruktionen.
  • Qualitative und in Grenzen quantitativen Diskussion der informationstechnischen sowie insbesondere die mathematischen Hintergründe ausgewählter CAE Methoden auch im Hinblick auf Ergebnisinterpretation.
  • Anwendungsübergreifende Betrachtung die grundlegenden Möglichkeiten zur rechnergestützten kinematischen und dynamischen Analyse der aus den Geometriemodellen abgeleiteten Mechanismen (i.Allg. elastische Mehrkörpersysteme).
  • Anwendungsübergreifende Betrachtung der grundlegenden Möglichkeiten zur rechnergestützten Analyse elastischer Bauteile hinsichtlich Verformung, Festigkeit, Stabilität und Eigenverhalten.

Die rechnergestützten Entwicklungsmethotiken werden exemplarisch in praxisnahen Rechnerübungen mittels marktüblicher CAE Software vertieft

Literatur
  • Köhler P. Pro/ENGINEER-Praktikum. Wiesbaden: Vieweg+Teubner, 2010
  • Westermann T. Modellbildung und Simulation: Mit einer Einführung in ANSYS. Berlin: Springer, 2010
  • Wittenburg J. Dynamics of Multibody Sytems. Berlin: Springer, 2008
  • Rill G, Schaeffer Thomas. Grundlagen und Methodik der Mehrkörpersimulation. Wiesbaden: Vieweg+Teubner, 2010

Elektrotechnik II

Empf. Vorkenntnisse

Erforderliche Vorkenntnisse: Die Inhalte der Vorlesungen Elektrotechnik I und Mathematik I und II werden vorausgesetzt.

 

Lernziele

Die Studierenden müssen in der Lage sein, grundlegende elektrotechnische Aufgabenstellungen zu lösen. Dazu gehören Berechnungen von Gleich- und Wechselstromkreisen.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Elektrotechnik II: Klausurarbeit, 60.

Elektrotechniklabor: Laborarbeit.

ECTS 5.0
Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Edgar Albert

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Elektrotechniklabor
Art Labor/Studio
Nr. M+V847
SWS 2.0
Lerninhalt

Im Elektrotechnik-Grundlagenlabor werden von den Studierenden, die in kleinen betreuten Gruppen arbeiten, Versuche nach grober Anleitung selbständig aufgebaut und eigenverantwortlich durchgeführt.
Es stehen z. Zt. 10 voll ausgebaute Laborplätze zur Verfügung.
Die Studierenden erhalten nach einer Einführung in die Laborsicherheit eine grobe Versuchsanleitung und müssen dementsprechend die theoretischen Grundlagen, die messtechnischen Möglichkeiten bzw. Messmethoden sowie deren gerätetechnische Grundlagen, den Versuchsaufbau, die Messwerterfassung, die Beurteilung der Daten und die Methode der Auswertung selbständig erarbeiten. Danach müssen die Laboversuche in der Gruppe durchgeführt werden.
Am Ende eines jeden Versuches steht die Anfertigung eines Laborberichts. Dieser muss eine Einführung in die theoretischen Grundlage geben, die Ergebnisse geeignet dargestellt sowie die Auswertung und abschliessende Diskussion der Ergebnisse enthalten.
Jede Gruppe muss einen Laborbericht je Versuch erstellen.

Literatur
  • Aufgabensammlung zu den Grundlagen der Elektrotechnik, Gert Hagmann (Aula-Verlag Wiesbaden, 2000)
  • Elektrische Messtechnik, Wolfgang Schmusch (Vogel Buchverlag, 1998)
  • Fachkunde Elektrotechnik, Bastian, Peter et. al. (Verlag Europa-Lehrmittel, 1999)
  • Grundlagen der Elektrotechnik, Gerd Hagmann (Aula-Verlag-Wiesbaden, 2000)
Elektrotechnik II
Art Vorlesung
Nr. M+V813
SWS 2.0
Lerninhalt
  • ELEKTROTECHNISCHE GRUNDBEGRIFFE
  • DER EINFACHE WECHSELSTROMKREIS
    Erzeugung von Wechselspannungen, Mittelwerte von Wechselgrößen, Komplexe Darstellung von Strom, Spannung, Widerstand und Leistung
  • WECHSELSTROMNETZE
    Berechnung von Netzwerken mittels komplexer Rechnung
  • DREHSTROMNETZE
    Netzformen und Schutzeinrichtungen
  • DIE DREHSTROMVERBRAUCHER
    Leistungsberechnung von Drehstromverbrauchern
  • AUSGEWÄHLTE ANWENDUNGSBEISPIELE
Literatur

 

  • Aufgabensammlung zu den Grundlagen der Elektrotechnik, Gert Hagmann (Aula-Verlag Wiesbaden, 2000)
  • Elektrische Messtechnik, Wolfgang Schmusch (Vogel Buchverlag, 1998)
  • Fachkunde Elektrotechnik, Bastian, Peter et. al. (Verlag Europa-Lehrmittel, 1999)
  • Grundlagen der Elektrotechnik, Gert Hagmann (Aula-Verlag-Wiesbaden, 2000)
Elektrotechnik II mit Labor
Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V850
SWS 4.0
Lerninhalt

Wechselstromkreise

Periodische Vorgänge und Fourieranalyse, Wechselgrößen und deren Kennwerte, Stromkreisberechnung im Zeitbereich, Scheinwiderstand, Stromkreisberechnung mit Hilfe von Zeigerbildern, Stromkreisberechnung mit komplexer Rechnung, komplexer Widerstandsoperator, Leistungen im Wechselstromkreis (Wirk-, Blind- und Scheinleistung), Ortskurven, Wechselstromverhalten spezieller Zweipole (Filter, Resonanzkreise) und Vierpole (Transformatoren)

Drehstromnetze

Symmetrische Komponenten, Zählpfeilsysteme, Stern- und Dreiecksschaltung, Leistungen im Drehstromsystem, Drehfeldmaschinen (Synchron- und Asynchronmaschinen)

Literatur
  • Grundlagen der Elektrotechnik, Gert Hagmann (Aula-Verlag Wiesbaden, 2000)
  • Aufgabensammlung zu den Grundlagen der Elektrotechnik, Gert Hagmann (Aula-Verlag Wiesbaden, 2000)

Management

Empf. Vorkenntnisse
  • Grundstudium - Praktisches Studiensemester - Industrieprojekt - IBL I
  • Studieninhalte bis zum 6. Semester.
Lehrform Vorlesung
Lernziele

In der Vorlesung sollen folgende Themen vermittelt werden:
Grundlagen und Schnittstellenmanagement
Wissens- und Geschwindigkeitszunahme
Globalisierung und die Konsequenzen
Der Produktlebenszyklus und die Phasen
Externe und interne Ressourcen managen
Balanced Scorecard-Ansatz - Vergleich mit anderen Methoden- Einführung und Umsetzung
Gruppenarbeit und Beispiele

Dauer 2 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten

Managementmethoden: Hausarbeit und Referat.

Management: Klausurarbeit, 90 Min

ECTS 6.0
Modulverantw.

Prof. Dipl.-Ing. Alfred Isele

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Managementmethoden
Art Vorlesung
Nr. M+V832
SWS 2.0
Lerninhalt

I. Basismethoden
> ABC-Analyse
> X-Y-Z-Methode
> Produkt-Quantum-Analyse
> Portfolio-Methode
II. Wert- und Nutzwertanalyse
III. Kreativitätsmethoden
> KVP
> Kaizen
> Benchmark
> Brainstorming
IV. Weiterführende Methoden
> Break-even-Analyse
> One Piece Flow
> MTM-Methode
V. Auswahl und Umsetzung der Methoden an einem realen Projekt in der Gruppe mit Prototyp und Präsentation

Literatur
  • Betriebswirtschaft für Ingenieure, Jürgen Härdler (Fachbuchverlag Leipzig, 2000)
  • Die besten Strategietools in der Praxis, Kerth, Klaus; Asum, Heiko; Nührich, Klaus-Peter (Carl Hanser Verlag München Wien, 2002)
  • Grundlagen des One Piece Flow, Arzet, Harry (Rhombus Verlag, Berlin, 2005)
  • Qualitätsmanagement für Ingenieure, Linß, Gerhard (Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, 2002)
  • Vom Markt zum Markt, Prof. Dieter Spath (Logis-Verlag, 2000)
  • www.zmija.de/brainstorming.htm,
Qualitätsmanagement
Art Vorlesung
Nr. M+V833
SWS 2.0
Lerninhalt

Kap. I - Einführung

  • Der Begriff Qualität, Qualitätspolitik
  • Der Qualitätskreis
  • 99% Qualität? -- Kundenorientierung
  • Qualitätsbegriffe, u.a. QM, QMS, TQM
  • Aufgaben der Qualitätssicherung
  • Umweltschutz und Sicherheit als weitere Qualitätsmerkmale

Kap. II - Qualitätsmanagementsystem / ISO 9000

  • ISO 9000 Normenfamilie
  • Die 20 Normenelemente

Kap. III - Prozessorientiertes Qualitätsmanagement

  • Zertifizierung nach DIN EN ISO 2001 : 12 - 2000
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
  • Modell eines prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems

Kap. IV - Total Quality Management (TQM)

  • TQM als Unternehmenskonzept
  • Elemente von TQM
  • Verbessern - Standardisieren - Verbessern
  • Der interne und externe Kurs

Kap. V - Methoden, Werkzeuge und Prinzipien des Qualitätsmanagements
Methoden:

  • u.a. QFD, FMEA
  • Ursache - Wirkung - Diagramm
  • Fehlersammelliste, Qualitätsregelkarte
  • Stichprobenpläne
  • Statistische Prozessregelung (SPC)
  • Werkzeuge: Maschinen- und Prozessfähigkeit
  • Prinzipien: Poka-Yoke

Kap. VI - Qualitätskosten / Controlling

  • Einleitung
  • Ziele der Qualiätskostenrechnung
  • Qualitätskostenansatz
  • Reduzierung von Qualitätskosten
Literatur

Wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

Industriebetriebslehre II
Art Vorlesung
Nr. M+V834
SWS 2.0
Lerninhalt

Die Studierenden lernen

  • die weiterführenden Begriffe Betriebswirtschaftslehre zu erörtern.
  • das Verständnis für Prozessketten in produktionswirtschaftlichen Systemen zu Lehren und in Gruppenarbeiten zu vertiefen.
  • Funktionsinhalte, Ziele, Aufgaben sowie Zielkonflikte der Materialwirtschaft zu verstehen.
  • Standardisierungsmethoden von der Materialbeschaffung über die Pareto-Portfolio-Analyse zu erarbeiten.
  • Materialdisposition und die Wechselwirkung von Beständen.
  • die Produkt-Quantum-Analyse. Diese wird neben dem theoretischen Ansatz anhand von praktischen Beispielen vermittelt.
  • Themen der Arbeitsvorbereitung im Gesamtzusammenhang eines betrieblichen Ablaufs zu verstehen.
Literatur

Industriebetriebslehre:

  • Kai-Ingo Voigt, Industrielles Management: Industriebetriebslehre aus Prozessorientierter Sicht, Springer, 2008
  • Gonschorek/Härdler, Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure: Lehr- und Praxisbuch, Carl Hanser Verlag, 2016

Produktionssystematik:

  • Hitoshi Takeda, Das synchrone Produktionssystem, Just-in-Time für das ganze Unternehmen, mi-Wirtschaftsbuch, 2009

Allgemeines zum Thema Unternehmensführung:

  • Bodo Jansen, Anselm Grün, Stark in stürmischen Zeiten: Die Kunst, sich selbst und andere zu führen, Ariston, 2017

 


Maschinenelemente III

Empf. Vorkenntnisse

Das theoretische und praktische Vermitteln von der Veranstaltung "Maschinenelemente III"  baut auf den Veranstaltungen der Maschinenelemente I und II sowie auf den Grundlagen der technischen Mechanik I, II und der CAD Konstruktion auf. Die dort gewonnenen Kenntnisse werden vertieft und ausgeweitet. Prüfungsvoraussetzung: Anerkennung der Hausarbeit 3

Lernziele
  • Die Studierenden gewinnen in der Vorlesung vertiefende Fachkenntnisse zur Wirkungsweise, Dimensionierung, Gestaltung und Auslegung von Konstruktions- und Maschinenelementen, wie z.B.  Welle-Nabe-Verbindungen, Zahnräder, Riemen- und Kettentriebe.
  • Die Studierenden lernen Maschinenelemente und Baugrößen unter Beachtung der Normen und Einbaurichtlinien anzuwenden und auszuwählen. 
  • Die Studierenden beherrschen standardisierte sicherheitstechnische Auslegungsverfahren, führen Festigkeitsberechnungen für Bauteile und Komponenten durch und  beurteilen die Auslegungen zur sicheren Drehmomentübertragung selbstständig.  Passende Beispiele aus der Industrie werden zu jeder Vorlesung genutzt.
  • Die Studierenden erkennen und beachten die Vielfältigkeit der Wechselwirkungen zwischen einzelnen Konstruktionselementen in einer Gesamtkonstruktion.
  • Die Studierenden vertiefen das erlernte Fach- und Methodenwissen durch die Bearbeitung einer projektorientierten Hausarbeit in kleinen Gruppen weitgehend selbständig.
Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:150 h

  • Workload:240 h
Leistungspunkte und Noten

Maschinenelemente/Konstruktionslehre III: Klausurarbeit, K120 Min; Hausarbeit.

ECTS 8.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Ali Daryusi

Max. Teilnehmer 0
Empf. Semester 4
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium.

Veranstaltungen Maschinenelemente/Konstruktionslehre III
Art Vorlesung/Übung
Nr. M+V817
SWS 6.0
Lerninhalt
  • Einführung in Antriebssystme: Einteilung, Funktionen und Eigenschaften von mechanischen Getrieben. Übersetzung, Wirkungsgrad und Übertragungsfunktion von Getrieben
  • Verzahnungen und Zahnradgetriebe: Bauarten und Kinematik, Verzahnungsgesetz, Zahnflankenprofile, Geometrie der Gerad- und Schrägstirnräder mit der Evolventenverzahnung, Herstellung von Zahnrädern, Zahnradwerkstoffe, Wärmebehandlung und Oberflächenhärtung
  • Kräfte, Momente und Lastverteilung in Stirnradgetrieben. Genauigkeit, Steifigkeit und Laufruhe von Zahnradgetrieben
  • Berechnung der Zahnflanken- und Zahnfußtragfähigkeit nach DIN 3990, Dimensionierung von Zahnradgetrieben
  • Riemen- und Kettengetriebe: Geometrie, Bauarten, Anwendungsgebiete, Werkstoffe, Gestaltungshinweise, Berechnung der Kräfte und Beanspruchungen, Dimensionierung
  • Wälzlager und Wälzlagerungen
  • Gleitlager und Einführung in die Tribologie und Schmierungstechnik.
  • Kupplungen und Bremsen
  • biege- und torsionskritische Drehzahlen bei Wellen
Literatur
  • Sauer, B.: Konstruktionselemente des Maschinenbaus II: Grundlagen von Maschinenelementen für Antriebsaufgaben, 8. Auflage, Springer Verlag, 2018
  • Schlecht, B.: Maschinenelemente 2: Getriebe, Verzahnungen und Lagerungen, 1. Auflage, Pearson Studium Verlag, 2009
  • Roloff/Matek: Maschinenelemeente: Normung, Berechnung, Gestaltung, 20. Auflage, Vieweg Verlag, 2011
  • Niemann, G., Winter, H.: Maschineneelemente, Band 2: Getriebe allgemein, Zahnradgetriebe - Grundlagen, Stirnradgetriebe, 2. Auflage, Springer Verlag, 2003
  • DIN 3990, Grundlagen für die Tragfähigkeitsberechnung von Gerad- und Schrägstirnrädern, Beuth Verlag GmbH, Berlin, 1987

Maschinentechnik

Empf. Vorkenntnisse

Die Prüfungsleistung in Elektrotechnik I sollte erfolgreich erbracht sein. Die Beherrschung der Themen "Wechselstrom" und "Drehstrom" aus der Vorlesung Elektrotechnik II ist zum Verständnis des angebotenen Lehrstoffes notwendig. Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist die erfolgreiche Teilnahme in den Laboren der beiden Lehrveranstaltungen. Zu jedem Laborversuch ist ein Laborbericht abzugeben.

Lernziele

Die Studierenden
• kennen die Systematik der elektrischen Maschinen und deren Betriebseigenschaften,
• können für eine spezifische Antriebsaufgabe (z.B. Pumpen-, Verdichterantrieb) einen geeigneten elektrischen Antrieb auswählen.
• kennen das Verhalten der Maschinen im Betrieb und insbesondere im Anlauf sowie bei Drehzahlverstellung und können daraus notwendige Maßnahmen für die die Betriebsführung der Maschinen ableiten.
• kennen den grundlegenden Aufbau der Maschinen und können bei Betriebsstörungen auf Ursachen schließen. Im Labor erlernen die Studierenden den praktischen Umgang mit elektrischen Maschinen.
• Kennen die Systematik der Kraft- und Arbeitsmaschinen und sind in der Lage für eine spezifische Aufgabenstellung unter Berücksichtigung der energetischen Effizienz eine geeignete Maschine auszuwählen.
• kennen den Aufbau der Maschinen und können bei Betriebsstörungen erforderliche Maßnahmen ableiten. Im Labor wird das grundlegende Verständnis insbesondere für Strömungsmaschinen gefestigt.

Dauer 1 Semester
SWS 7.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:105 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:135 h

  • Workload:240 h
Leistungspunkte und Noten

Kraft- und Arbeitsmaschinen mit Labor: Klasurarbeit, 90 Min; Laborarbeit.

Elektrische Maschinen und Anlagen mit Labor: Klausurarbeit, 60 Min; Laborarbeit.

ECTS 8.0
Modulverantw.

Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Geyl

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Kraft- und Arbeitsmaschinen mit Labor
Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V826
SWS 4.0
Lerninhalt
  1. Einleitung und Systematik der Kraft- und Arbeitsmaschinen
  2. Strömungsmaschinen
    2.1 Grundlagen
    2.2 Hydraulische Strömungsmaschinene
          2.2.1 Wasserturbinen
          2.2.2 Kreiselpumpen
  3. Verdrängermaschinen
    3.1 Grundlagen
    3.2 Hubkolbenverdichter
    3.3 Drehkolbenverdichter
  4. Verbrennungsmotoren
    4.1 Thermodynamik des Verbrennungsmotors
    4.2 Ausgewählte Aspekte von Verbrennungsmotoren
Literatur

• Bohl, W., Elmendorf, W.: Strömungsmaschinen 1, 11. Auflage, Würzburg: Vogel, 2013
• Giesecke, J., Heimerl, St.: Wasserkraftanlagen - Planung, Bau und Betrieb, 6. Auflage,  Berlin: Springer 2014.
• Kalide, W., Sigloch, H.: Energieumwandlung in Kraft- und Arbeitsmaschinen, 10. Auflage,  München: Carl Hanser, 2010.
• Menny, Kl.: Strömungsmaschinen, 5. Auflage, Wiesbaden : Teubner, 2006.

Elektrische Maschinen und Anlagen mit Labor
Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V827
SWS 3.0
Lerninhalt

• Kommutatormaschinen für Gleich- und Wechselstrom (Betriebsverhalten, Anlassen, Drehzahlverstellung)
• Transformatoren und Wandler
• Drehstromasynchronmaschinen (Betriebsverhalten, Anlassen, Drehzahlverstellung)
• Synchronmaschinen

Literatur

• Fischer. R.: Elektrische Maschinen, 14. Auflage. München : Hanser, 2009.
• Fuest, K., Döring, P.: Elektrische Maschinen und Antriebe, 7. Auflage. Wiesbaden : Vieweg+Teubner, 2007.
• Linse, H., Fischer, R.: Elektrotechnik für Maschinenbauer : Grundlagen und Anwendungen, 12. Auflage. Stuttgart : Teubner, 2005.
• Riefenstahl, U.: Elektrische Antriebstechnik, 3. Auflage, Wiesbaden : Vieweg+Teubner, 2010.


Mess - und Regelungstechnik

Empf. Vorkenntnisse
  • Vorprüfung
  • Grundlagen der Mathematik, Elektrotechnik, Physik, Technischen Mechanik, Strömungslehre,Technischen Thermodynamik und Maschinenelemente. Kenntnis des aktuellen Stoffes der Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden können zusammenhängendes Gesamtsystem des Maschinenbaus in einzelne Systeme aufteilen, zwischen denen Signalaustausch stattfindet.

Sie begreifen ein Signal als eine physikalische Größe, die eine Information trägt, beispielsweise Weg, Kraft, Temperatur.

Sie sind in der Lage, einfache lineare Systeme mathematisch zu beschreiben und einfache Gesamtsysteme analytisch zu berechnen.

Sie haben ausreichend Abstraktionsvermögen, um das Verhalten nichtlinerar Systeme abschätzen zu können und mit entsprechenden Computerprogrammen auch nichtlineare Systeme simulieren zu können.

Sie kennen einfache Regler und können diese parametrieren.

Sie erkennen Systeme, die bezüglich ihrer Stabilität kritisch sind und können aufzeigen, durch welche Maßnahmen die Stabilität verbessert werden kann.

Die Studierenden sind in der Lage, sich selbständig in gängige Messverfahren einzuarbeiten und dessen Eignung für einen Anwendungsfall abzuschätzen.

Dauer 1 Semester
SWS 5.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:75 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:135 h

  • Workload:210 h
Leistungspunkte und Noten

Mess- und Regelungstechnik mit Labor: Klausurarbeit, 90 Min; Laborarbeit.

ECTS 7.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Hochberg

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Mess- und Regelungstechnik mit Labor
Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V828
SWS 5.0
Lerninhalt

Grundlagen

  • Einführung: System/Signal/Übertragungsfunktion
  • Definition und Aufgabenstellungen der Mess- und Regelungstechnik
  • Darstellung von MSR-Aufgaben Symbolik, Normen, Symbole, Blockdiagramme

Wiederholung komplexe Zahlen und Funktionen

  • Normalform und Gauß'sche Zahlenebene, trigonomische Form, Exponentialform
  • Rechnen mit komplexen Zahlen und Funktionen: Ortskurve und Bodediagramm

Systemtheoretische Grundlagen

  • Physikalischer Prozess, technischer Prozess, technisches/dynamische System
  • Eingangs- und Ausgangsgrößen, Systemgrößen, Systemparameter, Systemanalyse
  • Übertragungsverhalten (im Zeitbereich), Übertragungsfunktion, insb. Impulsantwort, Sprungantwort und Antwort auf periodische Anregung

Lineare, kontinuierliche Systeme im Zeit- und Bildbereich

  • Modellbildung eines Übertragungssystems (Aufstellen der Differentialgleichung), Test- und Antwortfunktion
  • Linearisierung, Übertragungsfunktion, Frequenzgang, elementare Übertragungsglieder, Frequenzdarstellung zusammengesetzter Systeme
  • Umformen von Blockstrukturen
  • Anwendung der Regeln auf verschiedene Problemstellungen

Der Regelkreis

  • Zeitverhalten typischer Regler, Standard-Regelkreis, Regelkreisgleichung, Führungs- und Störverhalten, statisches und dynamisches Verhalten
  • Synthese von Regelkreisen

Stabilität und Reglerentwurf im Zeitbereich

  • Kenngrößen eines Regelkreises und Stabilitätskriterien
  • Bestimmung von Reglerparametern/Einstellregeln
Literatur
  • Aufgaben- und Materialsammlung als Unterlage für die Vorlesung
  • Jürgen Bechtloff: Regelungstechnik, Vogel Verlag, Würzburg, 2012, 1. Auflage
  • Hildebrand Walter: Grundkurs Regelungstechnik, Vieweg + Teubner, Wiesbaden, 2009, 2. Auflage
  • Große Auswahl an weiterführender Literatur in der Hochschulbibliothek

Praxis

Empf. Vorkenntnisse

Alle Leistungsnachweise der ersten vier Semester müssen mit Erfolg erbracht sein. Zulassungs-voraussetzung zur Prüfung: 100 Tage praktische Tätigkeit im Betrieb, Anerkennung des Berichts über ein Industrieprojekt Voraussetzungen für die Anerkennung des Praxissemesters: A) Bescheinigung des Industriebetriebes (Praktikantenzeugnis); B) Anerkennung des Berichts über das Industrieprojekt; C) mündliche Präsentation des Projekts.

Lernziele
  • Industrielle Arbeitsmethoden und Arbeitsabläufe kennenlernen;
  • selbständiges Mitarbeiten im Team, Strukturen im Betrieb erkennen und für die eigene Arbeit nutzen, Beschaffen von Informationen;
  • eigenverantwortlich Projekte abwickeln und darüber berichten;
  • eigene Neigungen und Abneigungen erkennen und bei der Auswahl
    der Studienschwerpunkte sowie bei der späteren Wahl des Arbeitsplatzes berücksichtigen.
Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:720 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:900 h
Leistungspunkte und Noten

Praktisches Studiensemester: Hausarbeit.

Industrieprojekt: Studienarbeit und Referat.

ECTS 30.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Bernd Jatzlau

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Praktisches Studiensemester
Art Praktikum
Nr. M+V835
Lerninhalt

Ingenieurmäßige, weitgehend selbstständige Mitarbeit in einem, höchstens in zwei der Arbeitsgebiete:

  • Entwicklung, Konstruktion, Normung
  • Prüffeld, experimentelle Erprobung von Produkten
  • Produktion, Fertigungsplanung, Qualitätskontrolle
  • Projektierung, technische Kundenbtreuung

Ausarbeitung eines ausführlichen Berichts über eines der durchgeführten Industrieprojekte mit mündlicher Präsentation.

Literatur

Technische Berichte, Hering, Lutz, Hering, Heike (Vieweg, 2000)

Industrieprojekt
Art Seminar
Nr. M+V836
SWS 6.0
Lerninhalt

Ein Industrieprojekt ist selbstständig zu bearbeiten. Das Thema soll sich vorzugsweise mit den Projekten der Praxisphase befassen. Das wissenschaftliche Arbeiten soll in diesem Industrieprojekt eingeübt und in der anschließenden Präsentation vorgestellt werden.


Produktmanagement

Empf. Vorkenntnisse
  • Modul Produktentwicklung bestanden
  • Studieninhalte bis zum 4. Semester
Lehrform Seminar
Lernziele
  • Den Studierenden wird die Basis für Ansätze und Methoden beim Umsetzen/Einführen von Produkten (Produktgruppen) in den Industriellen Prozess vermittelt. Aus den theoretischen Ansätzen der Konstruktion (Produktentwicklungsprojekt I) werden technische und organisatorische Innovationsprozesse vermittelt.
  • Den Begriff der Betriebwirtschaftslehre einschließlich darin enthaltender Einzelerkenntnisse zu definieren.
    Das wirtschaftliche Prinzip zu verstehen und zu vertiefen.
    Die Wechselwirkungen von kürzeren Produktlebenszyklen in der gesamten Prozesskette zu vermitteln.
    Zu erkennen, dass das Grundmodell einer Unternehmung intern komplexe Prozesse und Strukturen beinhaltet und extern vielfältige Verflechtungsbeziehungen mit der Umwelt unterliegt.
    Ziele und Aufgaben der einzelnen Bereiche der Kosten- und Wirtschaftlichkeitsberechnung kennen lernen.
    Statische Investitionsrechnung in Theorie (die Arten der Investitionsrechnung) und an betrieblichen Beispielen vermitteln.
Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:150 h

  • Workload:240 h
Leistungspunkte und Noten
  • Produktentwicklungsprojekt II: Hausarbeit und Referat.
  • Industriebetriebslehre: Klausurarbeit. 60 Min.
ECTS 8.0
Modulverantw.

Prof. Dipl.-Ing. Alfred Isele

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Produktentwicklungsprojekt II
Art Seminar
Nr. M+V825
SWS 4.0
Lerninhalt

Die Veranstaltung beinhaltet einen Vorlesungsteil und einen Projektteil "Fertigungsplanung", der in Hausarbeit mit betreuten Übungen bearbeitet wird.

Inhalte der Vorlesung sind:
Produktentwicklungsprozess, Arbeitsplanung, Rechnung von Vorgabezeiten, CNC-Technik, CAM (Computer Aided Manufacturing), Fertigungsstrukturen, Fertigungssysteme, Herstellkosten und Selbstkosten, Produktionssysteme

Die Projektarbeit "Fertigungsplanung" ist in terminierte Meilensteine eingeteilt. Folgende Inhalte werden von den Studierenden selbstständig im Team erarbeitet:
Beispielrechnung zu Bauteilkosten in Abhängigkeit von Stückzahl und Fertigungsverfahren, Auslegen des Rohteils, Preisermittlung Rohteil, fertigungsgerechte Bauteilzeichnung, optimierte Arbeitsvorgangsfolge, Maschinenauslegung und -anschaffung, Werkzeugauslegung und -anschaffung, Ermittlung der Vorgabezeiten zu den Fertigungsprozessen, Bauteil-Kostenrechnung für den vollständigen Fertigungsvorgang, Berichterstellung

Ergenisse der Meilenstein-Arbeit werden von den Studierenden in einer Beamer-Präsentation vorgestellt.

Literatur
  • Arbeits- und Prozessorganisation, Produktentwicklungsprozess, Prof. Ralph Bruder, TU Darmstadt, 2009
  • Arbeitsplanung und Prüfplanung, Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften, TU München
  • Fertigungstechnik, A. Herbert Fritz, Günther Schulze, Springer Verlag 2016

 

Industriebetriebslehre I
Art Vorlesung
Nr. M+V821
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Einführung und Grundlagen
    - das ökonomische Prinzip
    - der Wirtschaftsstandort Deutschland, Wettbewerbsstaaten, Wettbewerbskriterien
    - Betrieb und Unternehmen
  • Die Organisation von Unternehmen
    - Aufbau und Ablauforganisation
    - Organisationsformen in Unternehmen
  • Der Produktlebenszyklus
    - Phasen des Produktlebenszyklus
    - Gruppenarbeit und Beispiele
  • Kennzahlen des betrieblichen Wirtschaftens
    - Produktivität
    - Liquidität
    - Rentabilität
  • Einführung in die Kostenrechnung
    - Prinzipien der Kostenrechnung
    - Kostenartenrechnung
    - Kalkulationsverfahren
  • Statische und dynamische Investitionsrechnung
    - Kostenvergleichsrechnung
    - Gewinnvergleichsrechnung
    - Rentabilitätsvergleichsrechnung
    - Amortisationsvergleichsrechnung
    - Kapitalwertmethode
  • Ausgewählte Beispiele
Literatur
  • Betriebswirtschaft für Ingenieure, Härdler, Jürgen (Fachbuchverlag Leipzig, 2010)
  • Kostenrechnung I, Haberstock. (Erich Schmidt Verlag, 2008)

Schweißtechnik

Empf. Vorkenntnisse

keine

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden sollen in der Lage sein, unter Berücksichtigung der Konstruktions- und Werkstoffvorgaben die einzelnen Schweißverfahren und thermischen Trennverfahren kritisch zu beurteilen und anzuwenden.

Dauer 1 Semester
SWS 2.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:30 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:60 h

  • Workload:90 h
Leistungspunkte und Noten

Schweißtechnik: Klausurarbeit, 60 Min.

ECTS 3.0
Modulverantw.

Prof. Dipl.-Ing. Dietmar Kohler

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Schweißtechnik
Art Vorlesung
Nr. M+V831
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Werkstoffkundliche Grundlagen des Schweißens
  • Schmelzschweißverfahren
  • Preßschweißverfahren
  • Gießschweißverfahren
  • Thermisches Trennen
  • Schweißtechnologie
  • Einsatz des Schweißens
  • Gestaltungsgrundsätze
Literatur

Fügetechnik/Schweißtechnik, (DVS, 2000)


Strömungslehre

Empf. Vorkenntnisse

Erforderliche Vorkenntnisse: Gute Kenntnisse der Mathematik und Physik der vorangegangenen Studiensemester. Es wird empfohlen, die Module ‚Mathematik’ und ‚Physik’ erfolgreich abgeschlossen zu haben. Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung: Erfolgreiche Zwischenklausur, Alternativ 2/3 erfolgreich anerkannte Hausaufgaben

Lernziele

Die Studierenden müssen in der Lage sein, die Kraftwirkungen ruhender Fluide berechnen zu können. Die eindimensionalen Strömungsprobleme müssen im Rahmen der Stromfadentheorie mit der Bernoulli-Gleichung gelöst werden können. Die Geschwindigkeits- und Druckänderungen im Schwerefeld sind durch Kombination von Hydrostatik, Kontinuitäts- und Bernoulli-Gleichung zu lösen.
Die Druckverluste beim Durchströmen von Leitungen, Kanälen, Maschinen und ganzen Anlagen müssen analysiert und berechnet werden können.
Bei der Umströmung von Körpern wie z. Bsp.: Kraftfahrzeuge, Flugzeuge und Gebäude sind die Widerstandskräfte zu analysieren und zu berechnen.
Das Verständnis für das Verhalten kompressibler Strömungsvorgänge bei Unter- und Überschallströmungen muss erreicht werden.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten

Technische Strömungslehre: Klausurarbeit, 90 Min.

ECTS 6.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. habil. Karl Bühler

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium.

Veranstaltungen Technische Strömungslehre
Art Vorlesung
Nr. M+V819
SWS 4.0
Lerninhalt
  • Grundlagen
    Eigenschaften von Fluiden, Molekularer Aufbau, Stoffdaten, Newtonsche und nicht-newtonsche Medien
  • Hydro-und Aerostatik
    Druckverteilung im Schwere-und Zentifugalfeld, Kraftwirkungen auf Behälterwände, Archimedischer Auftrieb,
  • Reibungsfreie Strömungen
    Stromfadentheorie, Bernoulli-Gleichung, Wirbelströmungen, Druckbegriffe und deren Messung, Ausströmen aus Behältern, ebene Strömungen, Potentialströmungen und Tragflügeltheorie
  • Reibungsbehaftete Strömungen
    Reibungseinfluss, Kennzahlen, laminare und turbulente Strömungen, Navier-Stokessche Gleichungen, Druckabfall in durchströmten Leitungen, Impulssatz, Grenzschichttheorie,
  • Druckverlust und Strömungswiderstand
    Energiegleichung, Druckverlust in durchströmten Bauteilen, Krümmer, Düsen, Diffusoren, Widerstand umströmter Körper, Fahrzeuge, Tragflügel, Gebäude
  • Gasdynamik
    Strömungen kompressibler Medien, Laval-Düse
Literatur
  • Grundzüge der Strömungslehre, J. Zierep, K.Bühler (Vieweg+Teubner Verlag, 2010)
  • Strömungslehre und Strömungsmaschinen, E. Käppeli (Harry, 1987)
  • Strömungsmechanik, J.Zierep, K.Bühler (Springer Verlag, 1991)
  • Technische Strömungslehre, Bohl, W. (Vogel, 2000)

Technologie II

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Die Studierenden erlangen vertiefende Kenntnisse zur Konstruktionsmethodik, der werkstoffgerechten Gestaltung und zur kosten- und funktionsgerechten Produktentwicklung. Durch die Vermittlung von fachübergreifenden Zusammenhängen und grundlegenden technischen Sachverhalten, ist der zukünftige Ingenieur/in in der Lage, im Berufsleben fachlich korrekte Entscheidungen zu treffen.

Die Studierenden können anhand konstruktionsbestimmender Parameter eines Produktes wie die Funktion, die Losgröße, der Einsatzzweck, die Lebensdauer, die Kosten und die verfügbare Entwicklungszeit den Konstruktionsprozess zielgerichtet durchführen und Fertigungsprozesse  der Kunstoffverarbeitung unter Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und Funktion beurteilen. Die Studierenden sind in der Lage, gezielt das jeweils geeignete Verarbeitungsverfahren für spezielle Kunststoffe zu wählen. Verfahren, die ähnliche Teilegeometrien liefern, werden miteinander bezüglich Materialeigenschaften, Kosten und Verfahrenssicherheit verglichen und beurteilt. Darüber hinaus können die Studierenden beurteilen, in welcher Weise das gewählte Verarbeitungsverfahren die Materialeigenschaften der Produkte beeinflusst. Die so erworbenen Kenntnisse über die, durch eine bestimmte Verarbeitungstechnik definierten Materialdaten, fließen in die, an ausgewählten Beispielen erörterten, unterschiedlichen Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien ein. An konkreten Praxisbeispielen werden verschiedene Kreativitätstechniken, die die Lösungsfindung unterstützen, geübt. Ein weiterer Fokus wird auf die unterschiedlichen, wirtschaftlichen Bewertungsmethoden gelegt. Die für die kreativen Konstruktionslösungen erforderlichen Kenntnisse über die bei der Verarbeitung polymerer Werkstoffe definierten Materialdaten, werden in einem begleitenden Praktikum mit Hilfe einer Vielzahl von Kunststoffverarbeitungsmaschinen anschaulich vertieft.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten
  • Methodisches Konstruieren: Klausurarbeit, 60 Min. und Laborarbeit.
  • Kunststoffverarbeitung mit Labor: Klausurarbeit, 60 Min. und Laborarbeit.
ECTS 5.0
Modulverantw.

Prof. Dipl.-Ing. Claus Fleig

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor MA, Hauptstudium

Veranstaltungen Kunststoffverarbeitung mit Labor
Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V838
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Aufbereitung von Rohpolymeren:Zerkleinern - Mischen - GranulierenB) Definitionen - Fachtermini
  • Einfluß von Hilfsstoffen, Molekulargewichtsverteilung auf das Verarbeitungsverhalten
  • Ausgewählte Verarbeitungsverfahren: Kalandrieren - Beschichten - Extrudieren (Blasformen, Blasfolie) - Foliengießen - Spritzgießen (Spritzblasen) - Pressen, Spritzpressen - Schäumen - Umformen - Kleben - Schweißen - Veredeln
  • Praktikumsversuche: Vorführung an Maschinen Pressen - Spritzgießen - Vakuum-,Druckformen - Prägen - Wirbelsintern - Extrusionsblasfolienherstellung - Schäumen: PUR, Styropor - Kleben - Schweißen: Warmgasfächel - , Warmgasziehschweißen, direktes und indirektes Heizelementschweißen, Hochfrequenzschweißen, Ultraschallschweißen
Literatur
  • Kunststoffverarbeitung, Schwarz,Ebeling,Furth (Vogel Verlag, 2000)
  • Skript Kunststoffverarbeitung, Vinke (2000)
Methodisches Konstruieren
Art Vorlesung/Übung
Nr. M+V837
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Grundlagen methodischen Vorgehens
  • Technische Systeme
  • Kreativitätsmethoden
  • Grundregeln zur Gestaltung von Konstruktionen: eindeutig, einfach, sicher
  • Sicherheitstechnik unmittelbare, mittelbare und hinweisende Sicherheitstechnik
  • Gestaltungsprinzipien: Prinzipien der Kraftleitung der Aufgabenteilung und der Selbsthilfe
  • Konstruktionsprozess: Arbeitsschritte beim Konstruieren nach VDI 2221
  • Bewertungsverfahren VDI – Richtlinie 2225 – Nutzwertanalyse
  • Entwicklung von Baureihen und -kästen
Literatur
  • Pahl, G. et.al.: Konstruktionslehre, Springer Verlag, Berlin Heidelberg, 7 . Auflage 2007
  • VDI Richtlinie 2221: Methodik zum Entwickeln und Konstruieren technischer Systeme und Produkte, Beuth-Verlag, Berlin 1993
  • VDI 2222 Blatt 1: Konstruktionsmethodik - Methodisches Entwickeln von Lösungsprinzipien, Beuth-Verlag, Berlin 1997
  • VDI Richtlinie 2223: Methodisches Entwerfen technischer Produkte. Beuth-Verlag, Berlin 2004
  • VDI Richtlinie 2225 Blatt 3: Konstruktionsmethodik, Technisch-wirtschaftliches Konstruieren. Beuth-Verlag, Berlin 1998

 


Wahlmodul

Empf. Vorkenntnisse

Die Belegung von Wahlpflichtfächern ist ab dem 4. Semester vorgesehen, da insbesondere in technischen Fächern die Grundlagen aus dem ersten Studienabschnitt vorausgesetzt werden müssen. Ausnahmen hiervon sind in der Liste der Wahlpflichtfächer geregelt.

Lernziele

Die Studierenden erhalten die Möglichkeit zur individuellen Profilbildung. Hierzu steht ein breites Angebot von Veranstaltungen aus der Fakultät und aus anderen Studiengängen der Hochschule zur Verfügung. Die Leistungspunkte des Wahlmoduls können bewusst frei konfiguriert werden, um ein aktuelles Angebot zu gewährleisten. So können Spezialgebiete und aktuelle Forschungsthemen der Professoren und Lehrbeauftragten auch in die Profilbildung beim Bachelor-Studierenden einfließen. Qualitätssichernde Einschränkungen in der Konfigurierbarkeit des Wahlmoduls werden über die Liste der Wahlpflichtfächer zu Semesterbeginn bekannt gemacht.

SWS 8.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:120 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:240 h
ECTS 8.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Kachel

Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

MA, Haupstudium


Werkzeugmaschinen

Empf. Vorkenntnisse

Erforderliche Vorkenntnisse: Die erforderlichen Vorkenntnisse überspannen das gesamte Spektrum der Ausbildung im Bachelor-Grundstudium. Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung: Alle Leistungsnachweise bis zum 4. Semester und Industriepraktikum

Lehrform Vorlesung/Labor
Dauer 1 Semester
SWS 5.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:75 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:135 h

  • Workload:210 h
Leistungspunkte und Noten

Klausurarbeit: 90 Min + Laborarbeit

ECTS 7.0
Modulverantw.

Prof. Dipl.-Ing. Alfred Isele

Max. Teilnehmer 0
Verwendbarkeit

Bachelor MA; Hauptstudium

Veranstaltungen Werkzeugmaschinen mit Labor
Art Vorlesung/Labor
Nr. M+V830
SWS 5.0
Lerninhalt

Im Labor Werkzeugmaschinen werden messtechnische und fertigungstechnische Versuche an Werkzeugmaschinen durchgeführt:
Die Werkstattabmaße eines schrägverzahnten Stirnrades werden berechnet und das Zahnrad wird nach dem Wälzfräsverfahren auf einer konventionellen Wälzfräsmaschine der Firma Pfauter hergestellt. Anschließend wird die Zahnweite gemessen und die geforderte Toleranz überprüft.
Beim Drehen  werden die Zerspankräfte und Rattervorgänge mit einem Kraftdynamometer und einer rechnergestützten Messdatenerfassung experimentell ermittelt und ausgewertet.
Durch das Hartdrehen, Schleifen und der nachfolgenden Oberflächenmesstechnik mit einem optischen Oberflächenmessgerät lernen die Studierenden die Beurteilung technisch gefertigter Oberflächen kennen. Auf die verschiedenen Rauheitswerte wird dabei eingegangen.
Die Positioniergenauigkeit einer NC-Linearachse wird mit einem Laserinterferometer nachgemessen. Es werden dabei der prinzipielle Aufbau einer Vorschubachse und der mechanischen Übertragungselementen sowie deren Lagerung besprochen. Die Einflüsse auf die Positionierunsicherheit, wie z.B. die Fehler des Wegmesssystems oder die Temperatur, werden ebenfalls behandelt.
Beim Erstellen von CNC-Programmen (Computerized Numerical Control) für Dreh- und Fräsmaschinen lernen die Studierenden die rechnergestützte Fertigung kennen. Von der klassischen DIN-ISO-Programmierung über die werkstattorientierte Programmierung bis hin zum modernen CAM-System (Computer Aided Manufacturing) werden alle Arten der CNC-Programmierung vorgestellt.
Auf einem 3D-Koordinatenmessgerät der Firma Zeiss wird ein Übungsstück vermessen. Dabei werden Längen-, Form- und Lagetoleranzen des Werkstücks überprüft. Es wird das Messprinzip des eingesetzten Tastkopf und der komplette Messvorgang erklärt und gezeigt.

Literatur
  • Werkzeugmaschinen Konstruktion und Berechnung, Weck, Manfred (Springer Verlag, 2006)
  • Werkzeugmaschinen Messtechnische Untersuchung und Beurteilung, Weck, Manfred (Springer Verlag, 2006)


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