Modulhandbuch

Verfahrenstechnik (VT)

Apparatebau und Anlagenplanung

Empfohlene Vorkenntnisse

keine

Lehrform Vorlesung
Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden haben die Fähigkeit, Inhalte vorangegangener Veranstaltungen (Statik, Festigkeitslehre, Werkstoffkunde usw.) zu kombinieren, um einfache Apparate festigkeitstechnisch auszulegen und Preise bzw. Kosten überschlägig ermitteln und Fachpersonal informieren und einweisen zu können.

Im Anlagenbau eignen sich die Studierenden die Kompetenz an, die Apparate zu den gewünschten Prozessen zusammenzubauen und die Gesamtanlagen zu bilanzieren. Er kann die geplanten Anlagen so in Form von Tabellen und Fließbildern dokumentieren können, dass sie später gebaut werden können. Projektplanung soll Zeiten, Personaleinsatz und Kostenkontrolle ermöglichen. Die Studierenden lernen auch, das Risiko einer geplanten Anlage einzuschätzen.

Dauer 1
SWS 6.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 90
Selbststudium / Gruppenarbeit: 90
Workload 180
ECTS 6.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

Klausurarbeit, 120 Min.

Leistungspunkte Noten

Übergreifende schriftliche Modulprüfung in Form einer Abschlussklausur K120.

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. Joachim Jochum

Empf. Semester 4
Haeufigkeit jedes Jahr (SS)
Verwendbarkeit

Bachelor BT, UV, VT - Hauptstudium

Veranstaltungen

Anlagenplanung

Art Vorlesung
Nr. M+V433
SWS 2.0
Lerninhalt

A) Begriffe aus dem Anlagenbau
Planung, Produktionsanlagen, Unternehmensformen, Lizenz-Nutzungsrechte, Projekte-Projektorganisation
 
B) Verfahrensauslegung großtechnischer Anlagen, Basic Design.
Mengen- und Energiebilanzen, Grundfließbilder, Verfahrensfließbilder, R&I-Fließbilder, Anlagenbeschreibung,
Ausrüstungsspezifikationen
 
C) Detailed Engineering
Aufstellungsplanung, Rohrleitungsplanung, Apparateplanung, Planungsabwicklung Elektrotechnik
 
D) Projektmanagement
Zeitplanung und Terminüberwachung, Kostenüberwachung

Apparatebau

Art Vorlesung
Nr. M+V421
SWS 4.0
Lerninhalt

Der reine Frontalunterricht mit Tafelanschrieb wird aufgelockert z.B. durch Klärung von Zwischenfragen in
Diskussionsform, soweit wie möglich, sowie durch Beispielrechnungen und Saaldemonstrationen. Um die Ablenkung der Studierenden durch rein manuelles Kopieren von Tafelanschrieben in Grenzen zu halten, steht ein Umdruck mit allen wichtigen Abbildungen, jedoch ohne Text zur Verfügung. Die Vorlesungsinhalte werden durch Übungen in kleinen Gruppen vertieft.

A) Belastungsarten, Festigkeitshypothesen
B) Werkstoffe in Apparatebau und ihre Eigenschaften
C) Konstruktionselemente (Wellen, Dichtungen, Verbindungen u.s.w.)
D) Ausrüstung von Druckgeräten
E) Bau- und Druckprüfung
F) Rohre (Wandstärke, Netzplanung u.s.w.)
G) Konstruktionsmerkmale ausgewählter Apparate,
z.B. von Rührwerken und Bioreaktoren

Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.