Modulhandbuch

Biologie

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse der allgemeinen Chemie.

Lehrform Vorlesung
Lernziele

In dem Modul werden Grundprinzipien der Biologie behandelt. Hierzu werden der Aufbau und die Funktionsweise von Zellen, ihre Reproduktion, Informationsspeicherung und -übertragung, Stoff- und Energiewechsel, Grundlagen der Ökologie sowie spezielle Umweltbelastungen besprochen.
Die Studierenden sollen (1) Bau, Funktionsweise und Komplexität biologischer Systeme kennen, (2) in der Lage sein, die behandelten Lehrinhalte mündlich und schriftlich darzustellen, (3) aus den besprochenen Beispielen allgemeine Gesetzmäßigkeiten ableiten und auf andere Systeme übertragen können.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:60 h

  • Workload:120 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote entspricht der Note der Abschlussklausur.

ECTS 4.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 60 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Günter Kunz

Empf. Semester 2
Häufigkeit jedes Jahr (SS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Grundstudium

Veranstaltungen Biologie
Art Vorlesung
Nr. M+V409
SWS 4.0
Lerninhalt

 

A)   Allgemeine Biologie

B)   Molekulare Grundlagen der Vererbung

C)   Enzyme und Coenzyme

D)   Energiegewinnung in der Zelle

E)   Spezielle Stoffwechselreaktionen

F)  Ökologie

 

Literatur

 - Biologie 10. Aufl., Campbell, N. A., Reece, J. B., Pearson Studium, 2015

-  Biologie, 22. Aufl., Linder, H.; Bayrhuber, H.; Krull, U., Schroedel Verlag, 2005

-  Purves Biologie 9. Aufl., Sadava, S. et al., Springer Spektrum Verlag, 2011

-  Townsend, Ökologie 3. Aufl., Begon, M. et al, Springer Spektrum, 2016

-  Skript zur Vorlesung Biologie, Kunz, G., 2017

 


Chemie I

Empf. Vorkenntnisse

keine

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Ausgehend vom Atombau sollen die Studierenden den Zusammenhang zwischen der Einordnung eines Elementes in das Periodensystem der Elemente und dem jeweiligen chemischen Verhalten verstehen. Grundlegende stöchiometrische Berechnungen werden vermittelt. Der sichere Umgang mit Redoxrektionen, das Verständnis von Säure/Base-Reaktionen aber auch das tiefere Verständnis und die Bedeutung des Massenwirkungsgesetzes sind vorrangige Lernziele.

Dauer 1 Semester
SWS 5.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:75 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:75 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Die Gesamtnote ergibt sich aus der Abschlussklausur. Das Labor muss erfolgreich bestanden sein.

ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 60 Min., und Laborarbeit

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Günter Kunz

Max. Teilnehmer 0
Empf. Semester 1
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Grundstudium

Veranstaltungen Chemie I-Labor
Art Labor/Studio
Nr. M+V473
SWS 1.0
Lerninhalt

Labor
Kristallbildung
Umgang mit Volumenmessgeräten
Chemisches Gleichgewicht
Löslichkeitsprodukte
Redoxreaktionen
Reaktionsgeschwindigkeit und homogene Katalyse
Amphoteres Verhalten von Aluminiumionen
Herstellen einer definierten Lösung durch Wiegen und Verdünnen
Komplexbindungen
Flammenfärbung

Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben

Chemie I
Art Vorlesung
Nr. M+V404
SWS 4.0
Lerninhalt

A)  Atombau und Periodensystem der Elemente

B)  Chemische Bindung (Ionen-, Metall-, kovalente und koordinative Bindung)

C)  Chemische Reaktionen

D)  Chemisches Gleichgewicht und Massenwirkungsgesetz

E)  Oxidation und Reduktion

F)  Säuren, Basen, Salze, pH-Werte

G)  Elektrochemie

H)  Stoffchemie einiger Hauptgruppenelemente

 

Literatur

- Allgemeine und Anorganische Chemie, Riedel, E., de Gruyter, 11. Auflage, 2013

- Allgemeine und Anorganische Chemie, Binnewies, B. et al, Springer Spektrum, 3. Auflage, 2016

- Chemie, C.Mortimer, U. Müller, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York, 12. Auflage, 2015

 


Chemie II

Empf. Vorkenntnisse

Modul VT-03

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

In dem Modul werden die Grundlagen der Organischen Chemie behandelt. Die Studierenden lernen die wichtigsten funktionellen Gruppen, die in der technischen Chemie relevant sind, kennen. Weiter soll den Studierenden das Verständnis des Ablaufs chemischer Reaktionen zwischen diesen funktionellen Gruppen nahe gebracht werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung wird die Anwendung dieses Wissens an den verschiedenen Reaktionstypen der Polymerchemie eingeübt. In der Vorlesung werden den Studierenden zunächst die wichtigsten chemischen Substanzklassen erläutert, sowie deren Bedeutung in der chemischen Industrie und in den alltäglichen Anwendungen. Beleuchtet werden das Reaktionsverhalten, das toxikologische und umweltschädigende Potential, sowie Möglichkeiten der Kontrolle und des Schutzes aufgezeigt. Die Reaktionsmechanismen werden vor allem unter dem Aspekt der Verfahrensentwicklung und -optimierung diskutiert. Anhand der technischen Darstellung und Verwendung von Polymerverbindungen wird das Erlernte eingeübt. Im Labor werden die Grundoperationen der organischen und anorganischen Chemie geübt, wie (1) die Herstellung und destillative Reinigung eines Esters, (2) die präparative Darstellung und Reinigung einer anorganischen Verbindung,sowie optional einer organischen Verbindung (3) die chromatographische Trennung von Metallionen oder (4) das Kennen lernen der gravimetrischen Bestimmungsmethode sowie (5) Methoden zur Recyclierung gebrauchter Lösungsmittel.

Die Studierenden müssen (1) die organisch-chemische Fachterminologie beherrschen und (2) die wichtigsten organischen Grundverbindungen mit Formel kennen sowie (3) die wichtigsten organischen Stoffklassen benennen können. Die Studierenden müssen die Grundlagen der theoretischen organischen Chemie wie (4) die Bindungstheorie und (5) die unterschiedlichen Stellungen von Substituenten im Raum und deren Auswirkungen auf organische Verbindungen aufzeigen können, (6) die wichtigsten organischen Reaktionsmöglichkeiten beherrschen und (7) die Grundlagen der Polymerchemie kennen.

 

Dauer 1 Semester
SWS 5.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:75 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:75 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Die Gesamtprüfung setzt sich zusammen aus den Testaten zu den vier Praktikumsprotokollen und der Note der Abschlussklausur.

ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 60 Min., und Laborarbeit

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Günter Kunz

Empf. Semester 2
Häufigkeit jedes Jahr (SS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Grundstudium

Veranstaltungen Chemie II-Labor
Art Labor/Studio
Nr. M+V476
SWS 1.0
Lerninhalt

Versuch 1: Gravimetrische Bestimmung von Kalium mittels Fällung als Tetraphenylborat
Versuch 2: Ionenchromatographische Trennung von Co2+ und Ni2+
Versuch 3: Herstellung von Kupfer(I)chlorid
Versuch 4: Herstellung von n-Propylacetat
Versuch 5: Bestimmung einer Carbonylverbindung als Semicarbazon
(optional zu Versuch 3)
Bei Bedarf wird das Programm ergänzt durch einen Recyclingversuch

Chemie II
Art Vorlesung
Nr. M+V405
SWS 4.0
Lerninhalt

1.)Einleitung                   
1.1)Organische - Anorganische Chemie
1.2)Stellung des Kohlenstoffs im PSE, sp3,sp2 sp - Hybridisierung
1.3)Bindungen, Polaritäten, Begriffe elektrophil, nucleophil,
1.4)Bindungsenergien
1.5)Oxidationszahlen
1.6)Übersicht: wichtige funktionelle Gruppen
1.7)Nomenklatur = Benennung organischer Verbindungen
2.) Strukturen organischer Moleküle                   
2.1)Summenformel
2.2)Strukturformel
2.3)Isomerie
3.)Stoffgruppen und wichtige Reaktionsmechanismen
3.1)Kohlenwasserstoffe
3.2)Alkohole und Phenole
3.3)Aldehyde und Ketone
3.4)Carbonsäuren und Derivate
4.)Makromoleküle               
4.1)Allgemeines
4.2)Polymerisation
4.3)Polykondensation
4.4)Polyaddition
4.5)Kunststoffadditive

Literatur

- Chemie, Mortimer, C., Müller, U., Thieme Verlag, 2007
- Organische Chemie, Jeromin, G., Harri Deutsch, 2006
- Organische Chemie., H. Hart, L. E. Craine, D. J. Hart, Wiley - VCH, Weingarten, 2002
- Struktur und Reaktivität der Biomoleküle, Gossauer, Albert, Wiley-VCH, 2006


Elektrotechnik

Empf. Vorkenntnisse

gute Kenntnisse in Mathematik und Physik

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden müssen in der Lage sein, grundlegende elektrotechnische Aufgabenstellungen zu lösen: Dazu gehört das Berechnen von Gleich- und Wechselstromkreisen, Leistungen im elektrischen Stromkreis, von Kräften und Energien in Feldern einschließlich der messtechnischen Erfassung der elektrischen Grundgrößen. Die Studierenden sollen die elektrotechnischen Grundlagen auf andere Problemfelder übertragen und anwenden können.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Gesamtnote ist die Note der Klausur Elektrotechnik 1

ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 90 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Joachim Jochum

Empf. Semester 2
Häufigkeit jedes Jahr (SS)
Verwendbarkeit

Bachelor aBM, BM, BT, ES, MA, ME, VT - Grundstudium

Veranstaltungen Elektrotechnik I
Art Vorlesung
Nr. M+V281
SWS 4.0
Lerninhalt

A) ELEKTROTECHNISCHE GRUNDBEGRIFFE
Aufbau der Materie, Metalle und Halbleiter, freie Ladungsträger, Strom, Ladung, Stromdichte, Kräfte auf Ladungen,
elektrisches Feld, Verschiebearbeit, Potential, Energie und elektrische Spannung, Leistung, Wirkungsgrad,
elektrischer Widerstand, temperaturabhängige Widerstande, das Ohmsche Gesetz
B) DER ELEKTRISCHE GLEICHSTROMKREIS
Quellen, Ersatzspannungsquellen, Belastungsversuch, Leerlauf und Kurzschluss, Kirchhoffsche Regeln
(Netzwerkberechnungen), Arbeit und Leistung im Gleichstromkreis,
C) DAS ELEKTROSTATISCHE FELD
Feldstärke, Potential und elektrische Spannung, Polarisation, Verschiebungsdichte, Kapazität und Kondensatoren,
Energie und Kraftwirkung im elektrischen Feld, Parallel- und Reihenschaltung von Kondensatoren
D) DAS MAGNETISCHE FELD
Feldbegriff, Lorentz-Kraft, magnetische Feldstärke, Magnetischer Fluss und magnetische Flussdichte, Induktivität,
Dia-, Para- und Ferromagnetismus, der magnetische Kreis.
E) DAS ZEITLICH VERÄNDERLICHE MAGNETISCHE FELD
Induktion, Induktivität, gekoppelte magnetische Kreise, Eigen- und Gegeninduktivität, Transformator, Induktivität
verzweigter Stromkreise, Parallel- und Reihenschaltung von Induktivitäten.
F) DER WECHSELSTROMKREIS
Erzeugung von Wechselspannungen, mehrphasige Wechselspannungssysteme, Mittelwerte von Wechselgrößen,
Strom und Spannung in Netzwerken, Linien- und Zeigerdiagrammdarstellung, Wechselstromwiderstände, Leistung im
Wechselstromkreis.
G) AUSGEWÄHLTE ANWENDUNGSBEISPIELE

Literatur

- Allgemeine Elektrotechnik, Krause, A.v., Krause, M., Vieweg, 2000
- Elektrotechnik für Maschinenbauer, Zastrow, D., Vieweg, 2000
- Grundgebiete der Elektrotechnik, Führer, A., Heidemann, K., Nerreter, W., Carl Hanser, 2000
- Grundlagen der Elektrotechnik, Gert Hagmann, Aula-Verlag-Wiesbaden, 2000


Informatik

Empf. Vorkenntnisse

keine

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Die Studierenden können

- die Funktionen von Rechnersystemen und -netzen grundlegend verstehen,

- ein Windows- Betriebssystem in geeigneter Weise konfigurieren und administrieren,

- gängige Anwendungsprogramme zur Datenverarbeitung, Datenanalyse und Datenspeicherung verwenden,

- einfache Fragestellungen für eine algorithmische Bearbeitung mittels Computer aufbereiten,

- die Programmierung von einfachen Anwendungen konzipieren und umsetzen,

- in einfacher Form objektorientiert programmieren.

 

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:60 h

  • Workload:120 h
Leistungspunkte und Noten

Das Labor muss mit Erfolg bestanden sein. Die Modulnote ist die Note der Klausur.

ECTS 4.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 60 Min., und Laborarbeit

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Detlev Doherr

Max. Teilnehmer 0
Empf. Semester 1
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Grundstudium

Veranstaltungen Informatik
Art Vorlesung
Nr. M+V278
SWS 2.0
Lerninhalt

In der Vorlesung werden folgende Inhalte thematisiert:
- Informatik- Grundlagen,
- Aufbau von Rechnersystemen und Netzen,
- Nutzung und Administration von Windows- Rechnern,
- Computeranwendungen in der Verfahrenstechnik anhand von ausgewählen Beispielen,
- Aspekte zur Entwicklung und Anpassung von Computerprogrammen zur eigenen Nutzung.

Literatur

- Lehrbuch Grundlagen der Informatik, H. Balzert, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg,
2000
- Vorlesungsskript (ca. 70 Seiten) und Übungen im Intranet
- WIndows XP Professional, Bünning, U., Krause, J., Hanser Verlag, 2002

Informatik-Labor
Art Labor
Nr. M+V279
SWS 2.0
Lerninhalt

Die Programmierarbeiten orientieren sich an exemplarischen Aufgaben zur Erstellung von kleinen
Anwendungsprogrammen im MS- Visual Studio mit selbst entwickelten Algorithmen anhand von festgelegten
Aufgabenbeschreibungen.
Inhalte im einzelnen:
- Einstieg in die Programmierumgebung des MS- Visual Studio,
- Objekte, Eigenschaften unf Funktionen,
- Programmstrukturen (If-Then-Else, Iterationen),
- Ein- und Ausgabe,
- Objektorientiertes Programmieren (Klassen, Instanzen, Konstruktor).

Literatur

- Vorlesungsskript
- Richtig einsteigen: Programmieren lernen mit Visual Basic, K. Fahnenstich, R.G: Haselier,
Microsoft Press, 2011


Mathematik I

Empf. Vorkenntnisse

Erforderliche Vorkenntnisse: Schulkenntnisse Mathematik, evtl. Brückenkurs

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden besitzen das Rüstzeug, wesentliche Wirkungszusammenhänge in den angewandten
Wissenschaften nachvollziehen zu können und konstruktiv damit umgehen können. Die Studierenden beherrschen die mathematische Fachterminologie, das Instrumentarium und das grundsätzliche Herangehen an Problembehandlungen so, dass sie diese auf konkrete ingenieurmäßige Aufgaben übertragen und anwenden können.
Sie sind in der Lage, mit Hilfsmitteln folgende beispielhafte Aufgabentypen selbständig zu lösen:
Entwickeln eines LGS aus einer (elektro-)technischen oder betriebswirtschaftlichen Fragestellung und Lösen des Systems; Bestimmen der Schnittmenge von Geraden und Ebenen im Raum; Bestimmen von Extremwerten von zusammengesetzten Funktionen; Nachweis des Verständnisses der Parameter einer allgemeinen Exponentialfunktion oder trigonometrischen Funktion; Berechnung bestimmter Integrale eindimensionaler Funktionen; Aufstellen einer Taylorreihe zu gegebener Funktion und Entwicklungspunkt.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:210 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote entspricht der Klausurnote

ECTS 7.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 90 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Harald Wiedemann

Max. Teilnehmer 0
Empf. Semester 1
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor aBM, BM, BT, ES, MA, ME, UV, VT - Grundstudium

Veranstaltungen Mathematik I
Art Vorlesung
Nr. M+V276
SWS 6.0
Lerninhalt

A Allgemeine Grundlagen
B Lineare Gleichungssysteme
C Vektoralgebra
D Funktionen und Kurven
E Differentialrechnung
F Integralrechnung
G Taylorreihen

Literatur

- Übungsaufgaben zur Mathematik für Ingenieure, T. Rießinger, Springer Verlag, 2001
- Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler Band 1, L. Papula, Vieweg Verlag, 2004


Mathematik II

Empf. Vorkenntnisse

Erforderliche Vorkenntnisse: Stoff des Moduls Mathematik I

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden besitzen das Rüstzeug, wesentliche Wirkungszusammenhänge in den angewandten
Wissenschaften nachvollziehen zu können und konstruktiv damit umgehen können. Die Studierenden beherrschen die mathematische Fachterminologie, das Instrumentarium und das grundsätzliche Herangehen an Problembehandlungen so, dass sie diese auf konkrete ingenieurmäßige Aufgaben übertragen und anwenden können. Sie sind in der Lage, mit Hilfsmitteln folgende beispielhafte Aufgabentypen selbständig zu lösen:
Bestimmen von Extremwerten von mehrdimensionalen Funktionen; Berechnung bestimmter Integrale
mehrdimensionaler Funktionen; Potenzieren komplexer Zahlen; Entwickeln einfacher Differentialgleichungen aus einem physikalischen Zusammenhang und deren Lösung; Bestimmung von Mittelwert und Standardabweichung aus vorhandenen Messreihen; Testen alternativer Hypothesen.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote besteht aus der Note der Klausur.

ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 60 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Harald Wiedemann

Empf. Semester 2
Häufigkeit jedes Jahr (SS)
Verwendbarkeit

Bachelor aBM, BM, BT, ES, MA, ME, UV, VT - Grundstudium

Veranstaltungen Mathematik II
Art Vorlesung
Nr. M+V277
SWS 4.0
Lerninhalt

A Komplexe Zahlen und Fourierreihen
B Differentialgleichungen
C Matrizen und Determinanten
D Mehrdimensionale Differentialrechnung
E Mehrdimensionale Integralrechnung
F Grundlagen der Statistik

Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben


Physik

Empf. Vorkenntnisse

Gute Kenntnisse in Mathematik und Physik auf dem Niveau der Sekundarstufe. Der Mathematik-Brückenkurs wird dringend empfohlen.

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Die Studierenden müssen in der Lage sein, grundlegende physikalische Probleme zu analysieren und zu lösen. Dazu gehört die Anwendung von Erhaltungssätzen, Bewegungsgleichungen und Ergebnissen der modernen Physik.

Dauer 2 Semester
SWS 8.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:120 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:240 h
Leistungspunkte und Noten

Die Gesamtnote setzt sich anteilsmäßig aus den beiden Klausuren Physik I (2/3) und Physik II (1/3) zusammen.

ECTS 8.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Physik I: Klausurarbeit, 90 Min.

Physik II: Klausurarbeit, 60 Min.

Physik-Labor: Laborarbeit

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Christian Ziegler

Empf. Semester 1 und 2
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor aBM, BM, BT, ES, MA, UV, VT - Grundstudium

Veranstaltungen Physik II
Art Vorlesung
Nr. M+V407
SWS 2.0
Lerninhalt

A) SCHWINGUNGEN UND WELLEN
Mechanische Schwingungen, freie, gedämpfte und erzwungene Schwingungen, Resonanzen
Elektromagnetische Schwingungen
Wellen, Interferenz und Beugung
B) OPTIK
Geometrische Optik, Reflexion und Brechung, optische Instrumente
Wellenoptik
C) QUANTENMECHANIK
Wellen und Teilchen, Emission und Absorption von Licht,
Schrödinger-Gleichung, Teilchen im Potentialtopf, Teilchen im Coulombfeld
H-Atom
D) ATOM-, KERN- und ELEMENTARTEILCHENPHYSIK
Atommodell, Periodensystem, Röntgenstrahlung
Moleküle, Festkörper
Kernmodelle, Kernspaltung, Kernfusion
Radioaktivität
Elementarteilchen
E) AUSGEWÄHLTE ANWENDUNGSBEISPIELE

Literatur

- Physik, Paul A. Tippler, Spektrum Akademischer Verlag, 2000
- Taschenbuch der Physik, Stöcker, Verlag Harri Deutsch, 2000

Physik Labor
Art Labor/Studio
Nr. M+V280
SWS 2.0
Lerninhalt

Entsprechend der Ausrichtung des Studiengangs haben Versuche zur Mechanik von festen Körpern und
Flüssigkeiten, zur Thermodynamik und zur Atomphysik eine herausragende Bedeutung. Experimente zur
Elektrizitätslehre und Optik vertiefen das Verständnis vielfach genutzter Messprinzipien, ohne die eine moderne
Wissenschaft und Technik nicht möglich wäre.

Literatur

- Physikalisches Praktikum, H. Westphal, Vieweg, 2000
- Praktikum der Physik, W. Walcher, Teubner, 2000

Physik I
Art Vorlesung
Nr. M+V406
SWS 4.0
Lerninhalt

A) PHYSIKALISCHE GRÖSSEN UND MATHEMATISCHE GRUNDLAGEN
Definitionen und Maßeinheiten
Eine Auswahl mathematischer Verfahren in der Physik
B) MECHANIK
Mechanik des Massenpunktes
Grundgesetze der klassischen Mechanik, Kinematik, Dynamik
Arbeit, Energie, Impuls und Leistung, Reibung
Mechanik starrer Körper, Translation und Rotation
Dynamik des starren Körpers, Mechanik deformierbarer Körper
Ruhende Flüssigkeiten, Strömungen
Deformierbare Festkörper
C) WÄRME
Wärmeenergie und Temperatur
Kinetische Gastheorie, 1. Hauptsatz der Thermodynamik
Elementare Zustandsänderungen am idealen Gas
Wärmekraftmaschinen, Wärmeleitung und Diffusion
Entropie, 2. Hauptsatz der Thermodynamik
D) ELEKTRIZITÄT UND MAGNETISMUS
Elektrisches Feld, elektrische Spannung, elektrischer Strom, elektrische Leitung und elektrischer Widerstand,
magnetisches Feld und Induktion, Wechselstrom
E) AUSGEWÄHLTE ANWENDUNGSBEISPIELE

Literatur

- Physik, Gerthsen, Kneser, Vogel, Springer, 2000


Techn. Dokumentation und CAD

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse in der Informatik

Lehrform Vorlesung/Übung/Labor
Lernziele

Die Studierenden lernen den Umgang mit marktüblichen CAD- Programmen und können diese für eigene konstruktive Aufgabenstellungen einsetzen. Sie kennen die Grundlagen der graphischen Datenverarbeitung auf der Basis von vektororientierten Daten und sind in der Lage, Objekte zu konstruieren, Ablaufpläne zu erstellen und Karten zu bearbeiten. Hierzu gehört die Erstellung fehlerfreier technischer Dokumente und raumbezogener Daten wie Fließbilder, Versorgungseinrichtungen und kartographische Pläne.

Dauer 1 Semester
SWS 5.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:75 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:105 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten

Die praktische Arbeit zur "Technischen Dokumentation" und das CAD- Labor werden nicht benotet, müssen aber bestanden sein. Die Modulnote entspricht der Note der Klausur.

ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Technische Dokumentation: Praktische Arbeit

CAD: Klausurarbeit, 60 Min.

CAD-Labor: Laborarbeit

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Detlev Doherr

Empf. Semester 2
Häufigkeit jedes Jahr (SS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Grundstudium

Veranstaltungen CAD-Labor
Art Labor
Nr. M+V495
SWS 2.0
Lerninhalt

- Autocad im Überblick
- Einfache Konstruktionen von Vektormodellen
- Layouts, Templates,
- Maßstäbe, Bemaßung, Skalierungen
- Blöcke
- 3D- Konstruktionen
- Geographisch bezogene Datenverarbeitung
- Datenim- und Export
- Datenstrukturen DWG 

 

Literatur

- Vorlesungsskript (ca. 70 Seiten) und Übungen im Intranet

Technische Dokumentation
Art Vorlesung/Übung
Nr. M+V422
SWS 1.0
Lerninhalt

A) Einleitung: Grundsätzliches zur Dokumentation
B) Grundlagen des Technischen Zeichnens: Projektionsarten, normgerechte Darstellung und Bemaßung der
Grundkörper (Toleranzen, Oberflächen, Gewinde)
C) Darstellende Geometrie: Bestimmung der wahren Länge, Kegelschnitte und Abwicklungen, Durchdringungen und
Abwicklungen
D) Gesamt- und Teilzeichnungen, Baugruppen: Bespiele einer Gruppenzeichnung, Teilezeichnung und
Montagezeichnung
E) Axonometrische Darstellungen, Fließbilder, Messtechnik: Axonometrische Darstellungen,
RohrleitungsisometrienFließbilder und Messtechnik

Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben

CAD in der Verfahrenstechnik
Art Vorlesung
Nr. M+V282
SWS 2.0
Lerninhalt

- Grundlagen der graphischen Datenverarbeitung mit CAD- Systemen
- Darstellung und Konstruktion von graphischen Objekten
- Konstruktionswerkzeuge, Maßstäbe, Koordinatenbezug
- Templates und Kartenlayouts
- Anwendungen (Technische Dokumentation, Symbolbibliotheken)
- Methoden der zwei- und dreidimensionalen Konstruktion
- Konstruktion von einfachen 3-D- Bauteilen

Literatur

- Autocad 2015- Online Handbuch
- DIN Normen in der Verfahrenstechnik und im Anlagenbau, 2000
- Video2Brain- Video- Tutorials zu den Autocad-Grundlagen
- Vorlesungsskript (ca. 140 Seiten)
- Übungen im E-Learning


Technische Mechanik I

Empf. Vorkenntnisse

Mathematik- und Physikkenntnisse auf dem Niveau der Sekundarstufe II, insbesondere Vektorrechnung

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden können
- mit den Begrifflichkeiten der Statik sicher umgehen
- Linien-, Flächen und Volumenschwerpunkte bestimmen
- statische mechanische Systeme einordnen und in analysierbare Teilsysteme zerlegen
- die Lösbarkeit von Teilsystemen beurteilen
- Lagerkräfte und innere Kräfte von Teilsystemen berechnen bzw. graphisch ermitteln
- Reibungseinflüsse beurteilen und berücksichtigen

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote ergibt sich aus der Note der Klausur.

ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 90 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Evgenia Sikorski

Empf. Semester 1
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor aBM, BM, BT, ES, MA, ME, VT - Grundstudium

Veranstaltungen Technische Mechanik I
Art Vorlesung
Nr. M+V410
SWS 4.0
Lerninhalt

A) Ausgehend von den Lehrsätzen der Statik (Newtonsche Axiome) werden zentrale, parallele und allgemeine ebene
wie auch räumliche Kräftesysteme mit dem Ziel der Bestimmung der Resultierenden auf grafischem und analytischem
Wege behandelt.
B) In Fortführung der Betrachtung paralleler Kräftesysteme erfolgt die Berechnung von
Körperschwerpunktkoordinaten und daraus abgeleitet die von Massen-, Volumen-, Flächen- und Linienschwerpunkt-Koordinaten durch Aufteilung in elementare Teilgebilde sowie durch Integration.
C) Durch Freischneiden werden unter Ansatz der Gleichgewichtsbedingungen für ebene Kräftesysteme die
Lagerreaktionen sowie Schnittgrößen (Normalkraft, Querkraft, Moment) statisch bestimmter Tragwerke wie zweifach
gelagerte Balken, Gelenkträger, Fachwerke und Rahmen bestimmt.
Kriterien für statisch bestimmte und statisch unbestimmte Lagerungen sind in diesem Zusammenhang Gegenstand
der Betrachtung.
D) In Erweiterung der Gleichgewichtsbedingungen auf dreidimensionale Problemstellungen werden für statisch
bestimmte räumliche Systeme die Lagerreaktionen und Schnittlasten bestimmt.
E) Eine weitere statische Problemstellung bildet die Behandlung reibungsbehafteter Systeme.
Auf Basis des Coulombschen Reibungsgesetzes werden Aufgabenstellungen wie schiefe Ebene und Keil, Gewinde-,
Zapfen-, Seil- und Rollreibung sowie komplexere Systeme behandelt.

Literatur

- Taschenbuch für den Maschinenbau, Dubbel H., Springer Verlag, 2000


Wahlpflichtfach Laborpraxis I

Empf. Vorkenntnisse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Lehrform Seminar/Labor
Lernziele

Das Thema lautet: "Lernen lernen". Erarbeiten, Verstehen und Umsetzen von Informationen. Selbstständiges Recherchieren und Präsentieren, zunächst in Kleingruppen, dann in Anwesenheit des Dozenten und der gesamten Gruppe.

Dauer 1 Semester
SWS 2.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:30 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:30 h

  • Workload:60 h
Leistungspunkte und Noten

Es wird die regelmäßige Teilnahme an den Seminar- und Laborarbeiten und die mündliche Präsentation in der Gruppe gefordert.

Die Kleingruppen müssen einen Abschlussbericht abfassen und in einer Abschlussveranstaltung präsentieren. Das Modul wird nicht benotet.

ECTS 2.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Bericht und Referat

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Detlev Doherr

Empf. Semester 1
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Grundstudium

Veranstaltungen Wahlpflichtfach Laborpraxis I
Art Seminar/Labor
Nr. M+V413
SWS 2.0
Lerninhalt

A) Seminar- und Laborarbeit: Die Kleingruppen bearbeiten vorgegebene Themen.
B) Einführung in das Bibliothekswesen an der Hochschule, Recherchemöglichkeiten.
C) Einführung in das Projektmanagement mit Übung.
D) Exkursion zum Technorama in Winterthur zum Erweitern des technischen Horizontes.
E) Abschlussbericht + Mündlicher Vortrag zu den Themen.

Literatur

- Der LernCoach, CD, Reinhilde Beck, Waltraud Birkle, Interaktive Medien Verlag, 2005
- Visualisieren, Joachim Stary, Cornelsen Verlag, 2001


Werkstoffkunde

Empf. Vorkenntnisse

keine

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden müssen in der Lage sein, anhand von Werkstoff-eigenschaften wie z.B. der Streckgrenze, der Zugfestigkeit und der chemischen Zusammensetzung die Werkstoffe zu erkennen, für die entsprechende Aufgabenstellung auszuwählen und die dabei gewonnenen Kenntnisse bezüglich der Konstruktion, der Fertigung und der Weiterverarbeitung wie Wärmebehandlungen einzusetzen.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:60 h

  • Workload:120 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote entspricht der Note der Abschlussklausur.

ECTS 4.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 90 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Dirk Velten

Empf. Semester 1
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT- Grundstudium

Veranstaltungen Werkstoffkunde
Art Vorlesung
Nr. M+V408
SWS 4.0
Lerninhalt

Grundlagen der Kristallographie
Eigenschaften der Metalle
Grundlagen der Legierungen
Zweistoffsysteme mit Eisen-Kohlenstoffdiagramm
Grundlagen der Wärmebehandlung von Stahl
Werkstoffprüfung
Einfluss der Legierungselemente auf die Eigenschaften von Stahl
Bezeichnungssystem der Stähle
Stahlgruppen
Besprechung ausgewählter Stähle nach EN Normen
Ausblick auf Nichteisenmetalle
Ausblick auf Kunststoffe

Literatur

- Werkstoffkunde, Bargel, Schulze, 2000
- Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung, Weisbach, 2000



← Back Save as Docx