Modulhandbuch

Angewandte Informatik und Nachhaltige Entwicklung

Empf. Vorkenntnisse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Lehrform Vorlesung/Seminar/Labor
Lernziele

Die Studierenden erwerben Kenntnisse in der Anwendung von Computern für die Lösung von verfahrenstechnischen Fragestellungen, schärfen die Kritikfähigkeit bezüglich der erreichten Computerauswertungen und können die Methoden der Datenspeicherung, Datenanalyse und Datenvisualisierung einsetzen. Darüber hinaus sollen die Studierenden mit nachhaltigen Prinzipien vertraut sein und diese Prinzipien bei unterschiedlichen Themen analysieren und bewerten können.

Dauer 2 Semester
SWS 5.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:75 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:75 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote ergibt sich aus der Klausurnote der Veranstaltung "Angewandte Informatik". Das Labor und das Seminar müssen "mit Erfolg" bestanden sein.

ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Angewandte Informatik: Klausurarbeit, 60 Min.

Angewandte Informatik Labor: Laborarbeit

Nachhaltige Entwicklung: Referat

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Detlev Doherr

Empf. Semester 3 und 4
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Angewandte Informatik
Art Vorlesung
Nr. M+V432
SWS 2.0
Lerninhalt

Die Grundlagen für Datenmodelle werden in Theorie und Praxis dargestellt und anhand von Beispielen aus der Verfahrenstechnik vertieft. Mittels Normalisierungsverfahren werden die Datenmodelle optimiert und in marktübliche Daten- Managementsysteme implementiert.

Um raumbezogene Informationen konstruieren oder analysieren zu können, werden diese zusammen mit Raster- und Vektordaten in CAD- Systemen zu Projekten integriert. In der Vorlesung wird besonders auf die Methoden zur Erstellung und Nutzung von Basiskarten und Symbolbibliotheken zur Kartierung und Digitalisierung von raumbezogenen Daten eingegangen.

 

Literatur

Autocad 2006- Grundlagen, RRZN- Handbücher, 2006

Datenbanksysteme, Kemper, A. & Eickler, A., Oldenbourg, 2006

Weitere Literatur wird im Vorlesungsskipt angegeben

 

Angewandte Informatik - Labor
Art Labor
Nr. M+V496
SWS 1.0
Lerninhalt

Datenspeicherung, Analyse und Aufbereitung von Daten aus relationalen Datenbanken,
Konstruktion von Objekten und FLießbildern mit vektororientierten CAD-Systemen,
Ausbreitungs- und Verteilungsmodelle von Umweltschadstoffen mittels Geostatistik,
Definition von Modellen und Implementierung von Simulationen in EXCEL,
Nutzung von Geoinformationssystemen für Verteilungsnalysen von fossilen Energieträgern weltweit

Literatur

- Planung und Bau verfahrenstechnischer Anlagen, Gerhard Bernecker, VDI Verlag, 2000
- Vorlesungsskript (ca. 70 Seiten) und Übungen im Intranet
Hochschule Offenburg

Nachhaltige Entwicklung
Art Seminar
Nr. M+V414
SWS 2.0
Lerninhalt

Definition von Nachhaltigkeit, Untersuchung und Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten bei unterschiedlichen Themenstellungen, Arbeiten  in Projektarbeiten innerhalb einer Gruppe.

 

Literatur

Wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.


Apparatebau und Anlagenplanung

Empf. Vorkenntnisse

keine

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden haben die Fähigkeit, Inhalte vorangegangener Veranstaltungen (Statik, Festigkeitslehre, Werkstoffkunde usw.) zu kombinieren, um einfache Apparate festigkeitstechnisch auszulegen und Preise bzw. Kosten überschlägig ermitteln und Fachpersonal informieren und einweisen zu können.

Im Anlagenbau eignen sich die Studierenden die Kompetenz an, die Apparate zu den gewünschten Prozessen zusammenzubauen und die Gesamtanlagen zu bilanzieren. Er kann die geplanten Anlagen so in Form von Tabellen und Fließbildern dokumentieren können, dass sie später gebaut werden können. Projektplanung soll Zeiten, Personaleinsatz und Kostenkontrolle ermöglichen. Die Studierenden lernen auch, das Risiko einer geplanten Anlage einzuschätzen.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten

Übergreifende schriftliche Modulprüfung in Form einer Abschlussklausur K120.

ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 120 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Joachim Jochum

Max. Teilnehmer 0
Empf. Semester 4
Häufigkeit jedes Jahr (SS)
Verwendbarkeit

Bachelor BT, UV, VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Anlagenplanung
Art Vorlesung
Nr. M+V433
SWS 2.0
Lerninhalt

A) Begriffe aus dem Anlagenbau
Planung, Produktionsanlagen, Unternehmensformen, Lizenz-Nutzungsrechte, Projekte-Projektorganisation
 
B) Verfahrensauslegung großtechnischer Anlagen, Basic Design.
Mengen- und Energiebilanzen, Grundfließbilder, Verfahrensfließbilder, R&I-Fließbilder, Anlagenbeschreibung,
Ausrüstungsspezifikationen
 
C) Detailed Engineering
Aufstellungsplanung, Rohrleitungsplanung, Apparateplanung, Planungsabwicklung Elektrotechnik
 
D) Projektmanagement
Zeitplanung und Terminüberwachung, Kostenüberwachung

Apparatebau
Art Vorlesung
Nr. M+V421
SWS 4.0
Lerninhalt

Der reine Frontalunterricht mit Tafelanschrieb wird aufgelockert z.B. durch Klärung von Zwischenfragen in
Diskussionsform, soweit wie möglich, sowie durch Beispielrechnungen und Saaldemonstrationen. Um die Ablenkung der Studierenden durch rein manuelles Kopieren von Tafelanschrieben in Grenzen zu halten, steht ein Umdruck mit allen wichtigen Abbildungen, jedoch ohne Text zur Verfügung. Die Vorlesungsinhalte werden durch Übungen in kleinen Gruppen vertieft.

A) Belastungsarten, Festigkeitshypothesen
B) Werkstoffe in Apparatebau und ihre Eigenschaften
C) Konstruktionselemente (Wellen, Dichtungen, Verbindungen u.s.w.)
D) Ausrüstung von Druckgeräten
E) Bau- und Druckprüfung
F) Rohre (Wandstärke, Netzplanung u.s.w.)
G) Konstruktionsmerkmale ausgewählter Apparate,
z.B. von Rührwerken und Bioreaktoren

Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.


Bachelorarbeit mit Fachkolloquien

Empf. Vorkenntnisse

Das praktische Studiensemester muss erfolgreich absolviert sein.

Lehrform WissArb/Vorl/Sem
Lernziele

Die Studierenden trainieren und verbessern das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten anhand eines selbst zu bearbeitenden und zu präsentierenden Themas aus dem Bereich der Verfahrenstechnik.
Das eigenständige Erarbeiten und Präsentieren von technischen Inhalten wird eingeübt. Das Verstehen technischer Prozesse alleine durch das selbständige Erarbeiten aus der Literatur ist aufwändig und bedarf einer guten Vorbildung in diesem Bereich. Die Studierenden müssen die technische Fachterminologie, die Grundlagen der Verfahrenstechnik und das grundsätzliche Herangehen an Probleme so beherrschen, dass sie die wichtigsten Inhalte eines Themas verständlich in einem Vortrag präsentieren können.
In dem Modul werden das Verstehen, Anwenden und Schaffen technisch-wissenschaftlicher Inhalte, sowie das
Aufbereiten und Präsentieren eingeübt. Fachvortrag und allgemeiner Vortrag dienen als Vorbereitung auf die Präsentation der Bachelor-Arbeit. Die Bachelor- Arbeit soll zeigen, dass innerhalb einer vorgegebenen Frist ein wissenschaftliches Problem aus einem Fach selbständig nach wissenschaftlichen Methoden bearbeitet werden kann. Die Bachelor-Arbeit stellt damit den "krönenden" Abschluss des Studiums dar und wird mit einem 20 minütigen Vortrag präsentiert.

Dauer 1 Semester
SWS 0.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:0 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:450 h

  • Workload:450 h
Leistungspunkte und Noten

 

Eine Benotung der Vorträge erfolgt nur, wenn der Studierende bei mindestens 15 Kolloquiumsveranstaltungen anwesend war.

Im Rahmen des Fachkolloquiums muss der/die  Studierende 3 Vorträge halten:

a)  Allgemeiner Vortrag zu einem allgemeinwissenschaftlichen Thema. Kann ein Studierender eine eigene Tätigkeit als Tutor nachweisen, oder war der Studierende über einen längeren Zeitraum in Gremien tätig und dabei verantwortlich für die Vermittlung von Informationen, wird dem Studierenden der allgemeine Vortrag erlassen. Der allgemeine Vortrag wird nicht benotet.

b) Fachvortrag, vertieft ein Thema aus dem Schwerpunkt des Studierenden. Die Endnote soll widerspiegeln, in welchem Umfang die vorgegebenen Inhalte dem Auditorium vermittelt wurden.

c)  Bachelor Abschlussvortrag.

Die Endnote der Veranstaltung "Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten mit Fachkolloquium" setzt sich zu 25 % aus der Note des Fachvortrag und zu 75 % aus der Note des Bachelor Abschlussvortrags zusammen.

Die Bachelorarbeit wird mit einer schriftlichen Dokumentation im Umfang von nicht mehr als 100 Seiten und mündliche Präsentation der Bachelorarbeit in einem abschließenden Kolloquium beendet.

Eine Benotung erfolgt nur, wenn der Studierende nicht mehr als drei unbestandene Prüfungen hat.

Die Modulnote setzt sich zu 1/5 aus der Note der Veranstaltung "Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten mit Fachlolloquium" und zu 4/5 aus der Note der Bachelor Arbeit zusammen.

 

ECTS 15.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Susanne Mall-Gleißle

Empf. Semester 7
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Bachelor-Thesis
Art Wissenschaftl. Arbeit
Nr. M+V440
Lerninhalt

Schriftliche Dokumentation der Bachelorarbeit in angemessener wissenschaftlicher Tiefe.

Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten mit Fachkolloquium
Art Vorlesung/Seminar
Nr. M+V286
SWS 2.0
Lerninhalt

 

Das eigenständige Erarbeiten und Präsentieren von technischen Inhalten wird eingeübt. Das Verstehen technischer Prozesse alleine durch das selbständige Erarbeiten aus der Literatur ist aufwändig und bedarf einer guten Vorbildung in diesem Bereich. Die Studierenden müssen die technische Fachterminologie, die Grundlagen der Verfahrenstechnik und das grundsätzliche Herangehen an Probleme so beherrschen, dass sie die wichtigsten Inhalte eines Themas verständlich in einem Vortrag präsentieren können.

Bei Studierenden soll mit der Vorgabe interessanter technisch- naturwissenschaftlicher Texte das Interesse an neuen Inhalten geweckt werden. Dazu entscheiden sich die Studierenden nach Vorgabe verschiedener Vorschläge für ein Vortragsthema. Dabei sollen die Studierenden in die Rolle des Lehrenden schlüpfen, um die eigenen Probleme beim Erarbeiten von Wissensinhalten reflektieren zu können.

Themen und Inhalte sollen auf die Bachelorarbeit vorbereiten, indem der Stand der Technik in den gestellten Themen behandelt wird.

In einer Vorlesungsveranstaltung werden die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, des Dokumentierens und Präsentierens vermittelt. Der Dozent/ Die Dozentin begleitet die Studierenden bei den Vorträgen im Fachkolloquium.

A.) Allgemeiner Vortrag: Vortrag zu einem allgemeinem technisch- naturwissenschaftlichem Thema im Umfang von 20 Minuten.

B.) Fachvortrag: Vortrag zu einem spezifisch verfahrenstechnischen Thema im Umfang von 20 Minuten.

 

Literatur

 

  • Visualisieren, Präsentieren, Moderieren, J. W. Seifert (GABAL Verlag GmbH, 2000)

Einführung in die Prozesssimulation

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagenfächer der Verfahrenstechnik

Lehrform Vorlesung/Übung
Lernziele

Die Studierenden sollen in der Lage sein, anhand von Fließbildern einen Prozess zu verstehen, die wesentlichen verfahrenstechnischen Lösungsmethoden zu erkennen sowie auszudrücken. Die Studierenden müssen in der Lage sein, für einfache Transportprozesse Simulationsprogramme selbst zu erstellen. Beispiele sind die stationäre und zeitabhängige Wärmeleitung sowie Strömungsprozesse in einfachen Geometrien, Destillations- und Rektifikationsprozesse sowie die Synthese eines chemischen Produktes im Batchbetrieb und bei kontinuierlicher Fahrweise. Für reale technische Anwendungen sind Kenntnisse zum Einsatz kommerzieller Simulationssysteme zu erreichen.

 

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote ist die Note der Hausarbeit.

ECTS 5.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Susanne Mall-Gleißle

Empf. Semester 7
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor BT, UV, VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Prozesssimulation
Art Vorlesung/Übung
Nr. M+V287
SWS 4.0
Lerninhalt

Es werden die Grundlagen und Grundbegriffe der Modellierung, speziell die Modellierung in der Verfahrenstechnik, generelle Aspekte der Modellierung, insbesondere die Beschreibung stationärer aber auch dynamischer/transienter Modelle dargestellt. Dazu gehört die Vermittlung der Massenbilanz insbesondere für instationäre Betriebsbedingungen, unterschiedliche Bilanzierungstechniken (idealer Rührkessel, Kolben- und Rohrreaktor) und deren Vergleich, die Energiebilanz mit transienten Termen, das chemische Gleichgewicht, das Sorptionsgleichgewicht und das Wachstum von Mikroorganismen. Damit werden Prozesse aus den Bereichen Umwelt-, Energie- und Bioverfahrenstechnik in der Vorlesung abgebildet.

Im integrierten Labor wird das Verhalten des Volumens eines einfachen Behälters bei Zulauf und freiem Auslauf sowie mit einem Zwischenspeicher Konzentrationsverhalten, eines ideal durchmischten Rührkessels ideale Kolbenströmung, Beispiel eines Gaschromatographen und eines Adsorbers sowie das
Temperaturverhalten einer Warmwasser-Zirkulationsleitung als Übungsaufgaben mit den Modellgleichungen erarbeitet und in das Excel-Tool (Microsoft Office) implementiert und Parmeterstudien für unterschiedliche Betriebsparameter durchgeführt und diskutiert. Die Entspannungsverdampfung als einstufiger und mehrstufiger Prozess, die Absorption von CO2 in Wasser und weiteren Lösungsmitteln werden mit Hilfe des Softwareprogramms von CHEMCAD (Chemstations Europe) sowie die Rektifikation von Zweistoffsystemen bearbeitet. Insbesondere die Verknüfung mehrer Verfahresnschritte zur Optimierung des Produktes wird mit Hilfe des Simulationstools CHEMCAD erläutert und geübt.

 

Literatur
  • J. Ingham, Chemical engineering dynamics : an introduction to modelling and computer simulation, 3., compl. rev. ed. WILEY-VCH, 2007
  • C. J. King, Separation Processes, second edition, McGraw-Hill Book Company, 1981

Laborpraxis II

Empf. Vorkenntnisse

keine

Lehrform Seminar/Labor
Lernziele

In Laborpraxis II werden die Studierenden anhand einer Themenstellung aus einem aktuellen Forschungsgebiet in Teams zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet.
Die Studierenden sollen dabei (1) spezifische fachliche Inhalte vertiefen, (2) Strategien zur sinnvollen
Literaturrecherche entwickeln können, (3) Projekte im Team organisieren lernen,
(4) die Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Dokumentieren und Präsentieren verbessern.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote setzt sich aus der benoteten Studienarbeit (ST) und der erfolgreichen Präsentation (RE) zusammen.

ECTS 6.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Susanne Mall-Gleißle

Empf. Semester 7
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachlor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Wahlpflichtfach Laborpraxis II
Art Wissenschaftl. Arbeit/Seminar
Nr. M+V283
SWS 4.0
Lerninhalt

A) Einführungsveranstaltung
B) Projektarbeit mit Coaching
C) Schlusskolloquium

Für die Projektarbeit bilden die Studierenden in der Regel Fünfergruppen und entscheiden sich nach Vorgabe für ein
Thema bzw. schlagen selbst ein Thema vor. Der begleitende Professor berät und unterstützt die Gruppe
semesterbegleitend bei regelmäßigen Treffen als Coach. Durch Vorlage einer Dokumentation (Hausarbeit) und im
Rahmen eines Kolloquiums am Semesterende werden die Projektergebnisse vorgestellt. Da sich das Projekt II über
6. und 7. Semester erstreckt, können die Studierenden auch Teilgebiete aus laufenden Forschungsprojekten
bearbeiten.

Literatur

- Diverse Fachartikel der Verfahrenstechnik (Energie-, Umwelt- und Biotechnik) je nach
Projektthematik., 2000


Mess- und Regelungstechnik

Empf. Vorkenntnisse

Gute Kenntnisse der komplexen Rechnung, der Differentialrechnung und Laplace-Transformation.

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Die Studierenden müssen in der Lage sein, (1) messtechnische Prinzipien zu erläutern, (2) deren Gesetzmäßigkeiten verbal und mathematisch-formal auszudrücken, (3) die mathematische Herleitung der notwendigen Gesetze mit den jeweiligen Randbedingungen nachzuvollziehen, (4) die messtechnischen und verfahrenstechnischen Prinzipien auf andere Problemfelder zu übertragen und anzuwenden, (5) bei praxisbezogenen Fragestellungen die zugrunde liegenden messtechnischen und verfahrenstechnischen Prinzipien zu erkennen und auszuwerten, (6) geeignete Messverfahren und -techniken zu benennen und zu beurteilen, (7) sowie Messdaten quantitativ auszuwerten, (8) in Kategorien der Signalübertragung und von Wirkungsplänen zu denken, (10) mit mathematischen Methoden wie dem
Aufstellen und Lösen von linearen gewöhnlichen Differentialgleichungen und der Laplace-Transformation
Problemstellungen der Regeldynamik wie das Übergangs- und Übertragungsverhalten anschaulich zu lösen und darzustellen, (11) durch die Frequenzganganalyse eine Klassifizierung von Regelstrecken vorzunehmen, (12) durch Synthese von Regelkreisen die klassischen Reglerfunktionen (P-I-D) und im Zusammenschluss mit den Regelstrecken, das Regelverhalten einschleifiger Regelkreise zu erklären, (13) durch mathematische Methoden für die unterschiedlichen Regelkreiskonstellationen präzise Vorhersagen bezüglich Schnelligkeit, Genauigkeit und Stabilität der Regelkreise zu treffen.

Dauer 1 Semester
SWS 8.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:120 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:240 h
Leistungspunkte und Noten

Übergreifende schriftliche Modulprüfung in Form einer Abschlussklausur K-90.
Prüfungsvoraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme am Labor MSR-Technik, nachzuweisen in Form von Protokollen und Präsentationen.

ECTS 8.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Messtechnik und Grundlagen der Regelungstechnik: Klausurarbeit, 90 Min.

MSR-Labor: Laborarbeit

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Joachim Jochum

 

Empf. Semester 3
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen MSR Labor
Art Labor
Nr. M+V284
SWS 2.0
Lerninhalt

Es sollen drei der nachfolgenden Versuche durchgeführt werden:
1. Statistische Auswerteverfahren und lineare Regression am Beispiel
der Längenmessung mit einer "digitalen" Längenmesseinrichtung.
2. Drehmoment-, Drehzahl-, Leistungsmessung an rotierender Maschine.
3. Durchflussmessung mit Turbinenradzähler und Normblende.
4. Kalibrierung von Druckwandlern.
5. Temperaturmessung mit Widerstandsthermometer und Thermoelement.
6. Systemanalyse von Regelstrecken
7. Systemisetifikation mittels Sprungantwort
8. Systemidetifikation mittels periodischer Erregung
9. Einfluß der Reglerparameter auf die Güte von Regelkreisen

Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Grundlagen der Regelungstechnik
Art Vorlesung
Nr. M+V420
SWS 4.0
Lerninhalt

A.)    Denken in Wirkungsplänen.
B.)    Beispiele für Regelstrecken in der Verfahrenstechnik.
C.)    Mathematische Methoden der Regelungstechnik.
D.)    Klassifizierung von Regelstrecken.
E.)    Charakterisierung und Klassifizierung von Reglern.
F.)    Regelkreissynthese, Führungs- und Störübertragungsverhalten.
G.) Stabilitätskriterien
H.) Reglereinstellungen

Literatur

- Regelungs- und Steuerungstechnik in der Versorgungstechnik., Arbeitskreis der Professoren für
Regelungstechnik in der Versorgungstechnik (HRSG.), C.F. Müller Verlag Heidelberg,, 2002
- Regelungstechnik, Föllinger, O., Hüthig Buch Verlag, 1990
- Regelungstechnik für Ingenieure, Reuter, M., Vieweg Verlag, Wiesbaden, 2004

Messtechnik
Art Vorlesung
Nr. M+V419
SWS 2.0
Lerninhalt

Die Grundlagen der Messtechnik machen mit den Begriffen Einheiten, Messfehler und Methoden der
Messfehlerbehandlung vertraut.
In einem weiteren allgemeinen Kapitel werden die Systematik der Messtechnik (Systeme, Messgrößenerfassung,
Signalformung, Ausgabegeräte) behandelt.
Der Hauptteil der Vorlesung macht mit den Messverfahren bekannt, die für die verschiedensten Aufgabenstellungen
in der Erfassung der nichtelektrischen und elektrischen Größen verwendet werden.
Als Stichworte seien genannt: Weg, Drehwinkel, Kraft, Drehmoment, Geschwindigkeit, Drehzahl, Druck, Durchfluss,
Mengen, Füllstand, Temperatur, Feuchte, Stoffe.

Literatur

- Messtechnik und Messdatenerfassung, N. Weichert, M. Wülker, Oldenbourg: München, 2000


Praktisches Studiensemester

Empf. Vorkenntnisse

Das Grundstudium muss abgeschlossen sein.

Lehrform Praktikum
Lernziele

Die Studierenden arbeiten 95 Präsenztage außerhalb der Hochschule, in einem produzierenden Betrieb, einem Ingenieurbüro, einem Labor oder einem Institut. Die Studierenden machen dabei die Erfahrung, dass sie ihr theoretisches Wissen für ingenieurmäßige Aufgabenstellungen einsetzen können und damit die Anerkennung ihrer Mitarbeiter und Vorgesetzten finden. Sie erhalten dadurch einen Motivationsschub für ihr weiteres Studium. Sie gewinnen bzw. erlernen:

-  Vertrauen in eigenes Berechnen, Gestalten und Beurteilen

-  Systematik bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen

-  Gefühl für die Konsequenzen der eigenen Arbeit auf Umwelt und Gesellschaft

-  Bewusstsein für Kosten und Belange von Betrieb und Mitarbeitern.

 

Dauer 1 Semester
SWS 0.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:-
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:-

  • Workload:720 h
Leistungspunkte und Noten

Im Laufe des Praktischen Studiensemesters sind von den Studierenden Berichte im Umfang von je etwa 10 Seiten (ohne Anhänge) über die geleisteten Tätigkeiten bzw. den Arbeitsfortschritt abzugeben.

Das Modul wird als erfolgreich abgeleistet anerkannt, wenn diese Berichte vom Praktikantenamt anerkannt sowie ein kurzer persönlicher Erfahrungsbericht und ein Arbeitsnachweis/Zeugnis (mit Bestätigung der Präsenzzeiten) abgegeben wurden.

 

ECTS 24.0
Modulverantw.

Prof. Torsten Schneider Ph.D.

Empf. Semester 5
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Praktisches Studiensemester
Art Praktikum
Nr. M+V431
SWS 0.0
Lerninhalt

- Kennenlernen der betrieblichen Strukturen und Ablauforganisation
in der industriellen Produktion, Erfahrung der arbeitsteiligen,
hierarchischen und kundenorientierten Arbeitswelt
- Analysen im Feld und im Betriebs- oder Versuchslabor
- Entwicklung und Konstruktion von Apparaten
- Detail-Engineering und Zeichnungserstellung im Apparate- und
Rohrleitungsbau
- Erstellen von Massen- und Energiebilanzen
- Durchführung und Auswertung von Versuchen im Technikum
- Montage-, Wartungs- und Demontagearbeiten in der chemischen,
Rohstoff-, biotechnischen, pharmazeutischen oder lebensmittel-erzeugenden Industrie
- Revision von Verfahren, z.B. zwecks Verminderung der Produktions-kosten und Umweltbelastung.
Die Ausbildungsinhalte hängen von der gewählten Vertiefungsrichtung ab. Die tatsächlichen Tätigkeiten sind auch
durch betriebliche Erfordernisse bestimmt. Nach Möglichkeit sollten mehrere Tätigkeitsfelder durchlaufen werden,
jedoch sollte das Praktikum nicht allzu zersplittert sein.


Recht und Betriebswirtschaftslehre

Empf. Vorkenntnisse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden erhalten das Rüstzeug, wesentliche ökonomische Wirkungszusammenhänge bei betrieblichen Abläufen nachvollziehen und konstruktiv damit umgehen können. Die Studierenden werden sich als Ingenieure im Betrieb mit Betriebswirten und Juristen sachkundig und verständig auseinander setzen können. Sie kennen die einschlägigen Rechtsgrundlagen ihres Arbeitsbereiches.

Dauer 2 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote entspricht der Note der fachübergreifenden Klausur.

ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 90 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Detlev Doherr

Empf. Semester 4 und 5
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Betriebswirtschaftslehre I
Art Vorlesung
Nr. M+V426
SWS 2.0
Lerninhalt

In den Vorlesungen werden ausgehend von konkreten Problemstellungen ökonomische Überlegungen vorgestellt, entwickelt, beschrieben und erläutert. Durch Übungsaufgaben und Fallbeispiele erhalten die Studierenden die Gelegenheit, theoretisch Erlerntes unmittelbar umzusetzen. Wo möglich und sinnvoll werden Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Bereichen der Energiewirtschaft gewählt.

  • Ökonomische Grundbegriffe
  • Betriebliche Kennzahlen
  • Rechtsformen eines Unternehmens
  • Organisation
  • Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnung
  • Finanzierung und Liquiditätssicherung
  • Produktion und Beschaffung
Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Betriebswirtschaftslehre II
Art Vorlesung
Nr. M+V427
SWS 2.0
Lerninhalt

In den Vorlesungen werden ausgehend von konkreten Problemstellungen ökonomische Überlegungen vorgestellt, entwickelt, beschrieben und erläutert. Durch Übungsaufgaben und Fallbeispiele erhalten die Studierenden die Gelegenheit, theoretisch Erlerntes unmittelbar umzusetzen. Wo möglich und sinnvoll werden Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Bereichen der Energiewirtschaft gewählt.

Unternehmensführung:

  • Unternehmensziele
  • Planung und Entscheidung, Operations Research
  • Controlling

Betriebswirtschaftliches Rechnungswesen:

  • Jahresabschluss
  • Kostenrechnung
Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Recht
Art Vorlesung
Nr. M+V428
SWS 2.0
Lerninhalt

Ausgewählte Kapitel des BGB, insbesondere: Vertragsrecht (Kauf-, Dienst- und Werkverträge),
Gewährleistungsrecht, Ausgewählte Kapitel des HGB, Überblick Handelsrecht, Mitarbeiterhaftung,
Produkthaftungsrecht, Patentrecht/Urheberrecht, Markenrecht.Ausgewählte Kapitel des öffentlichen Rechts
(Umweltrecht)

Literatur

- Einführung in das bürgerliche Recht, Jan Niederle, Stefanie Ehl, 65, 2002


Schlüsselqualifikation

Empf. Vorkenntnisse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Lehrform Seminar
Lernziele

Das Ziel der Veranstaltung ist: Miteinander Reden und Handeln, zielorientiert, sicher und erfolgreich.
A.) Der Studierende kann das Wissen um den Erwerb von Schlüsselqualifikationen als anerkanntes Fachgebiet der Sozialwissenschaften kennen lernen. Durch gruppendynamisches Arbeiten soll der Prozesscharakter von Entscheidungsfindungen und Veränderungen in Gruppen deutlich gemacht werden.
Die Studierenden lernen Kriterien für eine gelingende Kommunikation in Gruppen kennen und können möglichst im Eigenversuch erfahren, was eine gelingende Präsentation, Moderation bzw einen Vortragen ausmacht. Sie sollen in der Lage sein, ihre Fähigkeiten im zwischenmenschlichen Kommunikationsbereich einzuschätzen und bei Bedarf gezielt weiterzuentwickeln. B.) Die Studierenden lernen (alternativ die rhetorischen Grundlagen für einen Fachvortrag und Verhandlungen kennen und wenden sie in praxisnahen Rollenspielen an.

Dauer 2 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:60 h

  • Workload:120 h
Leistungspunkte und Noten

Je nach Art des Kurses eine Präsentation, eine Moderation, ein Vortrag, eine Übungsteilnahme, ein Protokoll, ein Bericht. Bewertung: Mit Erfolg teilgenommen!

ECTS 4.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Susanne Mall-Gleißle

Empf. Semester 3 und 4
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Schlüsselqualifikation II
Art Seminar
Nr. M+V430
SWS 2.0
Lerninhalt

A. Präsentationstechnik
Die TeilnehmerInnen wählen ein Seminarthema anhand einer Themenliste und bereiten eine Präsentation mit festgelegtem Rahmen für Präsentation (Länge, Aufbau, Literaturnutzung etc.) und schriftlicher Ausarbeitung. Die TeilnehmerInnen erörtern anhand des Vortrages die Inhalte und nutzen die Handouts der Arbeitsgruppen sowie die Protokolle der Diskussionen für die eigene Nachbereitung des Stoffes. Eine Bewertung der Präsentation und des Diskussionsverhaltens findet im kooperativen Gespräch mit den Studierenden statt.
B. "Gestaltung des eigenen Berufswegs, Möglichkeiten und Grenzen" - Vorlesung mit Diskussion.

A. Präsentationstechnik: Ausgewählte Themen zur Energiesystemtechnik
B. "Gestaltung des eigenen Berufswegs, Möglichkeiten und Grenzen": Noch prägt das Studium die Sicht der Dinge:
1. Sind Studenten Kunden von Professoren?
2. Nach welchen Kriterien wählen Sie ein Unternehmen für Ihr Praxissemester?
3. Auslandssemester: Pro und Kontra
4. Wie wählen Sie das Thema Ihrer Abschlussarbeit?
Berufseinstieg:
1. Schwächen offen zugeben?
2. Ein kleines mittelständisches Unternehmen oder ein Weltkonzern?
3. Interessante Aufgaben versus mehr Geld
Sie werden erwachsen:
1. Die Teamarbeit ist kein Leckerbissen
2. Ein bisschen Kommunikationstheorie am Beispiel "Chef, ich möchte mehr Geld"
3. Wie reagieren Sie auf die Aussage Ihres Vorgesetzten "In Ihren Projekten läuft ständig etwas schief!"?
4. Wechseln oder bleiben?
5. Wie kommt man an gute Zeugnisse?
6. Umziehen oder "Ortenau forever"? Wie oft sollte man wechseln? Wie oft darf man wechseln?
Mit 20 Jahren Berufserfahrung:
1. Für die Firmenpleiten, Verkäufe etc. haben Sie nichts, aber...
2. Ab wann sind Sie "zu alt für den Arbeitsmarkt"?
3. "Hätte ich bloß..." oder: Was Sie versäumt haben, um nicht "zu alt" zu werden?
Und dennoch: Das Leben ist nicht nur hart, sondern auch schön:
1. Geld oder ein halbwegs friedliches Leben, man möchte doch beides...
2. Speziell für Frauen: (Industrie ist Männedomäne. - Ist sie das wirklich?, Beruf und Familie)

Literatur

- www.ingenieurkarriere.de/beratung

Schlüsselqualifikation I
Art Seminar
Nr. M+V429
SWS 2.0
Lerninhalt

A.) Auf Basis kurzer prägnanter fachlicher Impulse aus den Sozialwissenschaften und der Psychologie soll in kleinen Gruppen mit max. 12 TeilnehmerInnen Präsentation, Moderation, Vortragstechnik, Berichterstellung und Kommunikationsmanagement eingeübt und reflektiert werden. Im Rahmen eines Kurssystems mit variablen Angeboten (sechs Kompaktkurse), das sich über zwei Semester hinzieht, können die Studierenden optional mit Hilfe der Q-Sort-Technique diejenigen Kurse (vier Kompaktkurse) auswählen, bei denen sie sich im Bereich Schlüsselqualifikation weiterentwickeln wollen. Gleichzeitig dient im Falle des Q-Sort-Verfahrens dieses auch dazu, den Bedarf zu ermitteln und das Kurs-Angebot bedarfsgerecht zu gestalten. Mit Hilfe von Videotechnik können Gruppenprozesse und Einzelverhalten visualisiert sowie Fremd- und Eigenwahrnehmung analysiert werden. Im Rahmen des Gruppenfeedbacks lernen die TeilnehmerInnen Rückmeldung für Präsentationen und Vorgänge in der Metaebene zu geben und selbst mit derartigen Rückmeldungen konstruktiv umzugehen.
B.) Alternativ wird eine Veranstaltung Rhetorik angeboten, die Vortragsstil, Grundlagen eines Fachvortrages, ein Bewerbergespräch, Mitarbeiter-Führungs-Gespräch und Regeln der Verhandlungsstrategie behandelt.

A.) Das Kurssystem beinhaltet 6 Kompaktseminare mit jeweils 1 SWS, von denen jeder Studierende vier auswählt. Die Kursinhalte sollten sich an den zentralen Themen der Rhetorik, Kommunikation, Moderation, Präsentation, Freie Rede, Berichterstellung etc. festmachen, können aber in der Themenwahl flexibel ausgestaltet sein. Beispielhafte Themenwahl für das Kurssystem über zwei Semester:
1.)Kommunikationsmanagement,
2.)Präsentationstechnik,
3.)Moderationstechnik,
4.)Selbstwahrnehmung/Fremdwahrnehmung,
5.)Protokollieren und Berichten,
6.)Rednerschulung.
Alle Kurse werden jeweils im 1. und im darauffolgenden 2. Semester angeboten.
B.)Inhalte der Rhetotik-Veranstaltung:
-Das Bewerbergespräch.
-Das Mitarbeiter-Führungs-Gespräch.
-Freie Rede.
-Der Fachvortrag.
-Regeln der Verhandlungsstrategie.

Literatur

Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.


Schwerpunkt Biotechnik

SWS 0.0
ECTS 58.0
Max. Teilnehmer 0

Schwerpunkt Energietechnik

SWS 0.0
ECTS 58.0
Max. Teilnehmer 0

Schwerpunkt Umwelttechnik

SWS 0.0
ECTS 58.0
Max. Teilnehmer 0

Technische Thermodynamik

Empf. Vorkenntnisse

Es sind keine Kenntnisse erforderlich. Allerdings sind gute Kenntnisse der Physik von Vorteil.

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden müssen in der Lage sein, die Hauptsätze anzuwenden und damit die zu übertragenden Energien quantitativ zu bestimmen. Mit Hilfe der Entropie müssen Aussagen über die Reversibilität und Irreversibilität gemacht und mit Hilfe der Exergie Bewertungen vorgenommen werden können. Aufgrund der Zustandsänderungen müssen Aussagen über Kreisprozesse gemacht werden können; dabei ist der Bereich der reinen Gasphase als auch des Zweiphasengebietes eingeschlossen. Es werden sowohl Kraftmaschinen als auch Wärmepumpen und Kältemaschinen einbezogen. Die Behandlung von Zweistoffsystemen im Bereich des idealen Gases als auch speziell der feuchten Luft muss den Studierenden möglich sein.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote entspricht der Klausurnote.

ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausurarbeit, 90 Min.

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. habil. Reiner Staudt

Empf. Semester 3
Häufigkeit jedes Jahr (WS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Technische Thermodynamik I
Art Vorlesung
Nr. M+V424
SWS 4.0
Lerninhalt

In der Vorlesung werden die thermodynamischen Zusammenhänge hergeleitet und mit Hilfe von Beispielen vertieft. Die Vorlesung wird im Wesentlichen durch Tafelarbeit bestimmt, dabei werden Overheadfolien als auch Computeranimationen sowie einfache Demonstrationsmodelle eingesetzt. Zur Unterstützung der Mitschrift wird ein sich weiter entwickelndes Script erstellt und ausgegeben. Zur Übung werden beispielhaft Aufgaben vorgerechnet (zum größten Teil Prüfungsaufgaben), die nach Möglichkeit in einem, von Studierenden geleiteten Tutorium vertieft werden.

A.) Grundlagen
Aufgaben der Thermodynamik, Verwendete Größen und Einheiten, Thermische Zustandsgrößen, Gasgesetze einheitlicher Stoffe.
B.) Der erste Hauptsatz
Allgemeine Formulierung, Arbeit und innere Energie, Wärme und innere Energie, Kreisprozesse, offene Systeme, kalorische Zustandsgleichung.
C.) Kinetische Gastheorie, ideales Gas
Thermische Zustandsgleichung, spezifische Wärmen, Stoßzahl eines Teilchens und mittlere freie Weglänge, Transportkoeffizienten, physikalische Daten ausgewählter Stoffe.
D.) Der zweite Hauptsatz
Reversible und irreversible Vorgänge, der Carnot-Prozess, irreversible Vorgänge, umkehrbarer Carnotscher Kreisprozess, irreversible Prozess, Entropie, Exergie.
E.) Reale Gase und ihre Eigenschaften
Reales Verhalten reiner Stoffe, Zustandsänderungen und deren Anwendungen, Luftverflüssigung.
F.) Kreisprozesse
Eigenschaften von Kreisprozessen idealer und realer Gase
G.) Mischung von Gasen
Mischung idealer Gase, feuchte Luft, Klimatechnik
H.) Ausblick auf weitere Gebiete
Wärmeübertragung

Literatur

- Einführung in die Thermodynamik, G. Cerbe, H.-J. Hoffmann , Carl Hanser Verlag, München, 1996
- Technische Thermodynamik, Hahne, Addison-Wesley, 1992
- Thermodynamik, H. D. Baehr , Springer Verlag, Berlin, 1984
- Thermodynamik, Band 1, Einstoffsysteme,, K. Stephan, F. Mayinger , Springer Verlag, Berlin, 1990


Transportphänomene

Empf. Vorkenntnisse

Physik, Chemie und Thermodynamik

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Strömende Gase und Flüssigkeiten bilden die Grundlage unzähliger Verfahren in der Energietechnik, in chemischen und biotechnischen Prozessen, in der Rohstoff-, der Lebensmittel-, der pharmazeutischen u.a. Industrien. Die Strömungsmechanik befasst sich als Teilgebiet der Mechanik mit Zuständen und Bewegungsvorgängen von Fluiden, also kompressibler Gase und nahezu imkompressibler Flüssigkeiten, aufgrund der auf sie wirkenden Kräfte, z.B. aufgrund von Gewichts-, Zentrifugal-, Druck- und Reibungskräften.

Das Verstehen der Grundsätze der Strömungsmechanik ist daher für Ingenieure der Verfahrenstechnik unerlässlich. Die Studierenden werden befähigt, diese Kenntnisse bei der Auslegung von Apparaten und der Planung von Prozessen einzusetzen. Dazu kommen allgemeine Vorgehensweisen in den Ingenieurwissenschaften, dargestellt an speziellen strömungstechnischen Aufgabenstellungen, wie die Bedeutung von und das Arbeiten mit dimensionslosen Kennzahlen, und das verantwortliche Arbeiten in Gruppen.

Wärme- und Stofftransport:

Der Wärme- und Stofftransport bildet eine wichtige Grundlage zur Auslegung und Beschreibung von verfahrenstechnischen Prozessen. Die Ziele der Vorlesung sind es, diese Grundlagen zu erarbeiten, bestehende Prozesse analysieren und verstehen zu können sowie neue Prozesse auslegen zu können. Die Schwerpunkte der Vorlesung sind im Einzelnen:

Herleiten von Ähnlichkeitsbeziehungen, Dimensionslose Kennzahlen Grundlagen der Wärmeleitung, Berechnen von Wärmeströmen durch mehrschichtiges Rohr, Berechnen von Temperaturverläufen im Wärmetauscher, Auslegung von einfachen Wärmetauschern, Berechnen von Eindampfprozessen mit unterschiedlichster Wärmeökonomie, Berechnen von Trocknungsprozessen, Trocknungsprozesse, einfache Adsorptionsprozesse, Vorschläge und Abschätzung von Energieoptimierungen, Exergiediagramme, Phasengleichgewichte, Destillation, Kombination und Anordnung mehrerer Unit Operation

 

 

Dauer 1 Semester
SWS 8.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:120 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:240 h
Leistungspunkte und Noten

Die Modulnote ergibt sich aus der fachübergreifenden Klausur K 120.

ECTS 8.0
Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. habil. Reiner Staudt

Empf. Semester 4
Häufigkeit jedes Jahr (SS)
Verwendbarkeit

Bachelor VT - Hauptstudium

Veranstaltungen Technische Strömungslehre
Art Vorlesung
Nr. M+V285
SWS 4.0
Lerninhalt

Der reine Frontalunterricht mit Tafelanschrieb wird aufgelockert z.B. durch Klärung von Zwischenfragen in
Diskussionsform, soweit wie möglich, sowie durch Beispielrechnungen und Saaldemonstrationen. Um die Ablenkung der Studierenden durch rein manuelles Kopieren von Tafelanschrieben in Grenzen zu halten, steht ein Umdruck mit allen wichtigen Abbildungen, jedoch ohne Text zur Verfügung. Die Vorlesungsinhalte werden durch Übungen in kleinen Gruppen vertieft. Zusätzlich wird den Studierenden die Möglichkeit zu freiwilligen, korrigierten Hausaufgaben angeboten. Ein studentisches Tutorium ist angestrebt.

A) Grundlagen: Dichte und Viskosität von Fluiden, Fluidstatik, Kapillarkräfte.
B) Fluidkinematik: Stromlinien, Staupunkt, Kontinuitätsgleichung, Strömungspotentiale.
C) Strömung idealer Flüssigkeiten: Navier-Stokes-, Euler-, Bernoulli-Gleichung, Körperwirbel und Potentialwirbel, Impulssatz.
D) Fluidkinetik: Ähnlichkeitsbetrachtungen, Reynolds-Zahl,laminare und turbulente Strömungen, Grenzschichttheorie.
E) verlustbehaftete Strömungen
F) Einführung in die Gasdynamik: Euler-Gleichung, Lavaldüse, Schallgeschwindigkeit.

Literatur

- Grundzüge der Strömungslehre, Zierep J., Bühler K., Teubner Verlag, Wiesbaden, 2008 

- Strömungsmechanik, J.Zierep, K.Bühler, Springer Verlag, 1991.

Wärme- und Stofftransport
Art Vorlesung
Nr. M+V437
SWS 4.0
Lerninhalt

Wärme- und Stofftransport findet in praktisch allen Energiewandlern statt und ist damit wichtige Grundlage für die Energiesystemtechnik. In der Veranstaltung werden die grundlegenden Transportmechanismen sowie deren mathematische und anschauliche Beschreibungen eingeführt.Die Vertiefung erfolgt in vorlesungsbegleitenden Übungen anhand Beispielen aus der Energiesystemtechnik.

Inhalt:

  • Einleitung und Grundlagen: Erhaltungsgrößen und Erhaltungsgleichungen, mathematische Werkzeuge, dimensionslose Kennzahlen
  • Wärmetransport: Erhaltungsgleichungen, Wärmeleitung, Wärmekonvektion, Wärmestrahlung, Wärmequellen
  • Stofftransport: Diffusion, Konvektion, Navier-Stokes-Gleichungen
  • Wärme- und Stoffübertragung: Konvektiver Wärmeübergang, Wärmedurchgang, Wärmeübertrager
  • Ausblick: computergestützter Wärme- und Stofftransport
  • Übungen
Literatur
  • Skript zur Vorlesung

 



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