Wärmeversorgung

Ort

Campus Offenburg, Raum C 119a

Profil und Zielsetzung

  • Einarbeitung in Funktionsweise und Betriebsverhalten heizungstechnischer Komponenten und Anlagen
  • Beurteilung des Teillastverhaltens von Heizungssystemen sowohl hydraulisch als auch wärmetechnisch
  • Einführung in die MSR-Technik von Heizsystemen (Verdeutlichung von Fehlerquellen)
  • Vermittlung der Bedeutung einer ordnungsgemäßen Ausführungsplanung und Realisierung (Wärmebedarf, Heizflächendimensionierung, Rohrnetzberechnung, Strangabgleich, Regelkonzept)
  • Grundlagen der Kessel- und Brennertechnologie (Kesselsteuerung, Brennereinstellung)
  • Ermittlung von heiztechnischen Kennzahlen (z. B. feuerungstechnischer Wirkungsgrad, Kesselwirkungsgrad, Nutzungsgrad) aus Laborversuchen
  • Auswirkung der Betriebsweise von Heizkesseln auf die Schadstoffemission

Ausstattung

  • Heizungssystem für ein Einfamilienhaus mit Ölheizkessel, Heizkörpern, Einrohr- und Zweirohrverteilung.
  • Heizkessel-Versuchsstand mit 4 verschiedenen Grundtypen
  • Demonstrationsstand zur Simulation der Hydraulik von Heiznetzen (Messgrößen: Volumenstrom, Differenzdruck)
  • Luft/Wasser-Wärmepumpe
  • 30-Kanalschreiber für Spannung, Thermoelemente und Pt100-4-Leiterschaltung
  • 6-Kanalschreiber für Pt100-4-Leiterschaltung
  • Differenzdruckmessgeräte
  • Software zur Heizlastberechnung, Heizflächenauslegung, TRNSYS, Rohrnetzberechnung, Anlagensimulation
  • Abgas-Analysecomputer

 

Praktika und Übungen

  • Überprüfung der in der Planungsphase theoretisch ermittelten thermodynamischen und hydraulischen Größen (Volumenstrom, Voreinstellungen, Vor- und Rücklauftemperaturen, Abgaswerte)
  • Durchführung von dynamischen Anlagen- und Gebäudesimulationen im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten zur Ermittlung der Effizienz unterschiedlicher Energieversorgungssysteme
  • Einbeziehung von Wetterdaten der Wetterstation des Labors Messwerterfassung- und verarbeitung bei der Erstellung von Energiestudien
  • Untersuchung der Hydraulik und der Wärmeverteilung von Heizzentralen
  • Bestimmung der Schadstoffemission

Praxisbezogene Anwendungen

  • Schulungen zu den angegebenen Themenkreisen
  • Nutzung der Einrichtungen und Software im Zusammenhang mit Studien- und Diplomarbeiten
  • Nutzung der Einrichtungen im Rahmen von Forschungsaufträgen auch in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Transferzentrum für Energie-, Umwelt- und Reinraumtechnik