Berufliche Perspektiven

Die Energieversorgung ist ein zentraler Baustein unserer Wirtschaft. Die Energiewende stellt uns dabei vor vielfältige Herausforderungen. So bleiben Ingenieure mit Energiekompetenz auch in Zukunft gefragt!

Das Studium der Energiesystemtechnik vermittelt breite Kompetenzen im Bereich der Energiebereitstellung, -verteilung und -nutzung. Von der Beratung über Planung, Bau und Inbetriebnahme bis hin zum Betrieb.

Der Studiengang betont den Systemaspekt. So können Energiesysteme energiewirtschaftlich und sozio-ökonomisch analysiert und damit deren Energieeffizienz erhöht werden.

Seit 2014 haben rund 100 Studierende (Stand 2018) das Studium abgeschlossen und sind heute in den unterschiedlichen Bereichen der Energietechnik erfolgreich tätig.

Alexander Kopp [Kleines Unternehmen in Süddeutschland, das im Bereich Strömungsoptimierung, Reinraumdichtheit sowie Qualifizierung von reinraumtechnischen Anlagen spezialisiert ist.] Im Studiengang Energietechnik sind mir die Labore als eine gute Abwechslung und Ergänzung zu den theoretisch geprägten Vorlesungen in guter Erinnerung geblieben. Dabei konnte ich das erlangte Wissen vertiefen und habe einen Bezug zum späteren Nutzen bekommen. Insbesondere das Labor der Raumlufttechnik mit den verschiedenen Messmethoden für Lüftungsanlagen werden in meinem jetzigen Beruf benötigt.

Fabian Scheer [Projektleiter im Bereich Building Services in einem internationalen Konzern in Stuttgart.] Die praxisnahe Ausbildung, welche durch zahlreiche Labore und kompetente Professoren vermittelt wird, ist ausgezeichnet. Durch die kleinen Semestergrößen ist der Teamgeist sehr ausgeprägt. Und es fällt leicht, Lerngruppen zu bilden, um auch anspruchsvolle Lehrinhalte gemeinsam zu erarbeiten. Mit dem Studienabschluss in Energiesystemtechnik war ich bestens vorbeireitet, um in der Gebäude- und Energietechnik Karriere zu machen.

Christian Ziegler [Projektmanager TGA + Energie bei einem mittelständischen Generalplaner im Raum Karlsruhe.] Der Studiengang Energiesystemtechnik verbindet alle, im Planungsprozess eines Hochleistungsgebäudes relevanten, technischen Gewerke (HKLS / E / GA) miteinander. Die praxisnahe Ausbildung mit vielen Laboreinheiten ermöglicht einen direkten Einstieg sowohl in der Konzeption wie auch der Realisierung energietechnischer Anlagen. Hervorzuheben ist hierbei der moderne Campus, welcher ein ideales Umfeld für das Studium bildet. Für meinen persönlichen Arbeitsalltag sind die Grundlagen der Thermodynamik sowie der Raumluft- und Klimatechnik heute essenziell. Nach meinem Abschluss habe ich über einen Master im Bereich Baumanagement den Weg in ein innovatives Planungsbüro gefunden.

Maik Wussler [Projektingenieur Gebäudeautomation, Monitoring und Betriebsoptimierung in einem Planungsbüro für energieeffiziente Gebäude in Freiburg.] An mein Studium der Energiesystemtechnik an der HS Offenburg, habe ich noch einen Master in regenerativer Energietechnik und energiegerechter Gebäudeplanung angehängt. Bereits während dem Masterstudium und auch darüber hinaus, war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschung tätig. Dabei lagen die Schwerpunkte meiner Arbeit in der Entwicklung von Qualitätssicherungsprozessen für komplexe und anspruchsvolle Gebäudeenergiesysteme. Mittlerweile arbeite ich als Projektingenieur für Gebäudeautomation, Monitoring und Betriebsoptimierung bei einem innovativen und forschungsnahen Planungsbüro in Freiburg. Dort entwickle und plane ich Betriebsführungskonzepte, optimiere Bestandssysteme und analysiere Effizienz- und Einsparpotenziale für gebäudetechnische Anlagen. Während dem Masterstudium kam mir die solide ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung an der HS Offenburg sehr zugute. Komplexe energietechnische und physikalische Zusammenhänge konnte ich mir durch die erlernten Grundlagen u. a. in Thermodynamik, Strömungslehre, Wärme- und Stofftransport und Regelungstechnik schnell erarbeiten und das Studium so erfolgreich abschließen. Für den Berufsalltag hilft mir speziell auch das erlernte praxisnahe Wissen aus den Laboren weiter. So kann ich sowohl Mess- und Regelungstechnik, Raumluft- und Klimatechnik, Kälte- und Heizungstechnik als auch Messdatenerfassung und thermische Simulation in meiner täglichen Arbeit einsetzen.