Studienverlauf

Im ersten Studienabschnitt (1. und 2. Semester) werden die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die für das Verständnis der weiterführenden Module des Ingenieurstudiums nötig sind.

Im zweiten Studienabschnitt (3. bis 7. Semester) werden die Fachgebiete der Gebäude-, Energie- und Anlagentechnik vertieft. Dabei werden die Inhalte nicht nur in Vorlesungen und Laboren vermittelt. Das erlernte Wissen wird auch im Rahmen von Projektarbeiten und Fallstudien projektspezifisch angewendet. Die Studierenden arbeiten teilweise einzeln, teilweise im Team an aktuellen Fragestellungen der Energietechnik.

Das fünfte Semester wird geprägt durch das 20-wöchige, zusammenhängende (Industrie-)Praktikum. Meist in einem Betrieb oder Planungsbüro. Hier bietet sich auch eine gute Möglichkeit für ein Auslandspraktikum, das auch mit einem Auslandssemester verbunden werden kann. Mit dem Industrieprojekt wird in dieser Zeit eigenständig eine konkrete, fachliche Problemstellung bearbeitet.

Mit der Bachelor-Thesis, die an der Hochschule Offenburg oder in Kooperation mit einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung durchgeführt wird, wird das Studium abgeschlossen.

Studiendekanin Grit Köhler über den Studiengang: "Bei der Gestaltung des Studiengangs, bei der natürlich auch die Anregungen und Vorstel­lungen unserer Studierenden Berücksichtigung fanden, haben wir besonders darauf geachtet, dass für die Hauptfächer genügend Vorlesungs- und Übungszeit sowie Zeit für praktische Laborversuche zur Verfügung steht.

Sie können sich darauf verlassen, dass alle Professorinnen und Professoren und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sie mit viel Engagement dabei unterstützen werden, die notwendigen theoretischen Hürden auf dem Weg zu Ihrem Studienabschluss zu meistern und Ihnen zur Seite stehen, wenn Sie Ihre Ideen und Ihre Kreativität in der Praxis umsetzen wollen. Wir haben dabei ein großes Augenmerk auf die Verzahnung von Fächern gelegt. So lernen Sie, die unterschiedlichen Aspekte der thermischen und elektrischen Energieversorgung in ihrem Zusammenhang wahrzunehmen und zu verstehen.

Wir sind davon überzeugt, dass Sie genau das hervorragend für Ihren späteren Eintritt in das Berufsleben vorbereiten wird. Wir haben die Anzahl der Prüfungsleistungen während des Semesters und zu Semesterende deut­lich reduziert. Wir stellen klare Anforderungen, aber Sie sollen auch Zeit und Freude daran haben, sich zu beweisen. Sie können zusätzlich zu den Hauptfächern aus einem umfangreichen Wahlfachangebot wählen, je nachdem, welche Fragestellungen Sie besonders interessieren.

Wir folgen damit dem Grundsatz von Carl Friedrich Gauß: „Weniges, aber Reifes.“ Und wir sind überzeugt, mit diesem Konzept ein zukunftsfähiges, qualitativ hochwertiges Ausbildungsprogramm anzubieten. Die zunehmende Digitalisie­rung und der selbstverständliche Umgang mit Smartphone und Tablet führen ver­stärkt zu einer punktuellen und schnellen Wahrnehmung. Ruhe und Gelassenheit im Umgang mit Informationen gehen dabei oft verloren, ebenso das Denken im Kontext. Somit verstehen wir es als vorrangige Aufgabe unserer Lehre, wieder verstärkt ein ruhiges, struktu­riertes und auf Zusammenhänge ausgerichtetes Vorgehen zu vermitteln und zu üben."

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