Studienverlauf

Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau (MA) ist aufgeteilt in einen zweisemestrigen ersten Studienabschnitt und in einen fünfsemestrigen zweiten Studienabschnitt. Nach dem ersten Studienabschnitt wählen Studierende eine der insgesamt vier Vertiefungsrichtungen:

Innerhalb der einzelnen Vertiefungsrichtungen können sie dann über sogenannte Wahlfächer individuelle Schwerpunkte setzten.

Somit gliedert sich das Studium in Pflichtfächer (für alle Studierenden identisch, 168 Credits), in Vertiefungsfächer (spezifisch einer Vertiefung zugeordnet, 24 Credits) und in Wahlfächer (frei wählbar, 18 Credits) auf.

In den ersten beiden Semestern werden die ingenieurstechnischen Grundlagen (zum Beispiel Mathematik, Physik, Werkstofftechnik, Technische Mechanik, Elektrotechnik, Maschinenelemente und Technische Dokumentation und CAD) vermittelt.

Aufbauend auf diesen Grundlagen erfolgt im zweiten Studienabschnitt eine Vertiefung in ingenieurstechnischen Anwendungsfächern, wobei die Vermittlung moderner Methoden der Ingenieurstätigkeit (zum Beispiel Datenanalyse, Rechneranwendung, Einbindung mechatronischer Elemente) besonders gestärkt wird. Ebenfalls im Curriculum vertreten sind wichtige Inhalte der Automatisierungstechnik (Hydraulik und Pneumatik) und der modernen Messtechnik.

Die Zukunftsthemen Digitalisierung der modernen Arbeitswelt, Datenanalyse, Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz sowie Mechatronisierung des maschinenbaulichen Arbeitens werden in Pflichtfächern wie Datenanalyse und Statistik, CAD/CAE, FEM, Messdatenerfassung mit Labor sowie in Fächern in den Vertiefungsrichtungen berücksichtigt.

Das praktische Studiensemester findet im fünften Semester statt und zusammen mit der üblicherweise im siebten Semester in der Industrie absolvierten Bachelorarbeit ergibt sich ein starker Praxisbezug des Studiums.

 

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