Berufliche Perspektiven

Die große Bandbreite des Kanons eröffnet den Absolventinnen und Absolventen ein sehr weit gefächertes Berufsspektrum. Dieses erstreckt sich von den klassischen Ingenieurstätigkeiten in der Prozess- und Anlagenprojektierung zum Beispiel für eine Abgasreinigungsanlage eines Müllkraftwerks, über die Forschungsarbeit in Instituten, in denen neue Energieerzeugungs- und Speichermethoden wie zum Beispiel Brennstoffzellen oder die effiziente Speicherung von Wärme und Strom entwickelt werden, bis hin zur Planungs- und Qualitätssicherungsaufgaben in Behörden, die für Umweltschutz und Energie zuständig sind. Auch Dienstleistungsunternehmen wie Beratungsbüros oder Analytik-Labore gehören zu den möglichen Arbeitgebern. Und nicht zu vergessen sind auch Start-ups, die an Lösungen zur Energiewende und an nachhaltigen, ressourcenschonenden Verfahren zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt tüfteln.

Die Hochschule Offenburg ist in der Region Ortenau und weit darüber hinaus zudem dafür bekannt, dass sie Ingenieurinnen und Ingenieure mit einer soliden Grundausbildung und viel Fachwissen abgestimmt auf die jeweiligen Bedarfe des Arbeitsmarkts ausbildet. So findet ein Großteil der Studierenden im Umkreis von Offenburg oder in Baden-Württemberg innerhalb kürzester Zeit nach Studien-Abschluss eine Arbeitsstelle. Viele werden sogar direkt von der Firma, in der sie ihre Bachelor-Arbeit angefertigt haben, übernommen. Inzwischen sind Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Umwelttechnologie aber auch in ganz Europa zu finden.


Für Umwelttechnologen bieten sich Arbeitsplätze in folgenden Bereichen:

  • in der Papierindustrie,
  • in der Stahlproduktion,
  • in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte,
  • in der Forschung,
  • in der chemischen Industrie,
  • im Bereich des Umweltschutzes oder der Umweltüberwachung (zum Beispiel bei Abfall- und Recyclingfirmen)
  • in der Abwasseraufbereitung,
  • im Emissionsschutz oder
  • in technologischen Firmen, die moderne Verfahren (unter anderem Absorption, Adsorption) für ihre Produktion anwenden (Gastronomiezulieferer, Automobilindustrie und deren Zulieferer)