Maschinenbaustudent Niklas Erke vertritt die Hochschule Offenburg bei der aktuellen Ausgabe des Mechatronik‐Wettbewerbs Trinatronics, der zum zehnten Mal von der Allianz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften am Oberrhein TriRhenaTech veranstaltet wird. In dem Wettbewerb stellen sich diesmal insgesamt 34 Studierende von sieben Hochschulen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz der fachlichen und interkulturellen Herausforderung, gemeinsam in einem mehrsprachigen Team ein für die Gesellschaft und die Wirtschaft relevantes mechatronisches System in den Bereichen Robotik, Fertigungsautomatisierung, autonome System, Fahrzeugmechatronik, Medizintechnik oder ähnliches zu entwickeln.
Im Rahmen der Vorbereitung kamen die insgesamt sieben Teams, die sich im vergangenen November gebildet hatten und die jeweils aus Studierenden von mindestens zwei verschiedenen Hochschulen aus zwei unterschiedlichen Ländern bestehen, nun zu einem ersten Begegnungswochenende in der alten Tabakmanufaktur in Straßburg zusammen. Ziel des Treffens war es, sich kennenzulernen, die Projektideen vorzustellen und in den Teams weiterzuentwickeln. Zusätzlich gingen die Beteiligten auch auf interkulturelles Projektmanagement ein. „Der Erwerb dieser Kompetenzen ist entscheidend, um ein grenzüberschreitendes Projekt zum Erfolg zu führen. Das Angebot ist nicht nur eine Ergänzung zum Studium, sondern eine praxisorientierte Erfahrung für das spätere Berufsleben“, erklärt Dominique Bagnard, Sprecher von TriRhenaTech und Direktor der ESBS (école supérieure de biotechnologie de Strasbourg).
Den Teams bleiben jetzt noch rund zwei Monate Zeit, um ein autonomes mechatronisches System zu entwickeln. Dabei steht ihnen jeweils ein Budget von 800 Euro für Materialkosten zur Verfügung. „Angesichts der kurzen Zeit und der Komplexität der Ausgabenregelung von EU‐Mitteln ist das eine echte Herausforderung für die Teams: Es entspricht den realen Arbeitsbedingungen und die Teams tragen die volle Verantwortung“, betont Prof. Dr. Christian Wetzel, der den Trinatronics-Wettbewerb an der Hochschule Offenburg betreut und sich für dessen Ausgabe 2025/26 über mehr Teilnehmende aus den Reihen der Offenburger Studierenden freuen würde.
Höhepunkt des laufenden Wettbewerbs wird das Abschlusswochenende am 7. und 8. Juni 2025 mit der Demonstration der Ergebnisse und der Preisverleihung im Europapark sein. Genau wie die anderen Teams werden Niklas Erke und seine Kolleginnen und Kollegen ihr Projekt dort einer trinationalen Jury aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren. Der deutsch‐französischen Wirtschaftsclub Oberrhein (CAFA‐RSO) spendet attraktive Preisgelder für die innovativsten und eindrucksvollsten Projekte. Und alle Teilnehmenden habe einen Tag lang freien Eintritt in den Freizeitpark.
Trinatronics-Wettbewerb
Der Trinatronics Wettbewerb ist eine Maßnahme im INTERREG-Projekt TrinTEd und wird durch die TriRhenaTech Hochschulen kofinanziert.